SANTH: neue Homepage der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke
Von Imke Plischko | 23.Juli 2010
Hochschulnahe Forschung zur Neuraltherapie nach Huneke erfolgt bisher fast ausschließlich in der Schweiz. Vielleicht ändert sich dies, sobald das von den Ärzten Ferdinand und Walter Huneke entdeckte Therapieverfahren auch an der Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin in Berlin erforscht wird (siehe auch: Interview mit Dr. med. Hans Barop). Ob Health Technology Assessment, prospektive klinische Studien oder wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit der Neuraltherapie im Vergleich zu konventionell behandelten Patienten, entsprechende wissenschaftliche Arbeiten sind gewöhnlich „Swiss Made“. Begrüßen die Kollegen von der SANTH Besucher nun auf einer frisch renovierten attraktiven Webseite (www.santh.ch), so ist dies im Neuraltherapie.Blog eine Meldung wert – wenn auch weniger wegen des schönen Webdesings und eher wegen der großen fachlichen Bedeutung dieses Verbandes.
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Akupunktur-Studie: Maiken Nedergaard et al. zeigen physiologische Wirkung von Nadelstichen an Mäusen (→ Adenosin)
Von Claus Fritzsche | 10.Juni 2010

Das renommierte Journal nature neuroscience veröffentlichte soeben eine interessante Studie von Mitarbeitern des Center for Translational Neuromedicine in Rochester, USA. Die Publikation von Nanna Goldman, Michael Chen, Takumi Fujita, Maiken Nedergaard et al. hat den Titel Adenosine A1 receptors mediate local anti-nociceptive effects of acupuncture und könnte evtl. auch für das Verständnis der Neuraltherapie von Interesse sein – wenn auch nur am Rande. Bei Akupunktur-Experimenten mit Mäusen konnte eine lokale Erhöhung des Adenosin-Niveaus im Gewebe auf das 24-fache festgestellt werden. Ob dieser neue Mosaikstein allerdings ausreicht, das Phänomen Akupunktur mit möglicherweise vielfältigen Wirkgrößen nun „endlich“ zu verstehen, das darf bezweifelt werden. Es handelt sich hier um ein weiteres Puzzlestück, nicht mehr aber auch nicht weniger.
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Die Neuraltherapie-Ausbildung der IGNH: Qualifikation als Voraussetzung für den therapeutischen Erfolg
Von Dr. med. Uta E. Rehder | 28.Mai 2010

Die Neuraltherapie ist ein ärztliches und invasives Verfahren, das auf Seiten der Therapeuten eine qualifizierte Ausbildung erfordert. Diese Ausbildung wird schon seit vielen Jahren von uns, der Internationalen medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke Regulationstherapie e.V. (IGNH), angeboten und durchgeführt. In den frühen Anfängen der Neuraltherapie gab es drei Ausbildungskurse, später fünf und seit 2004 umfasst die Ausbildung der IGNH insgesamt zehn Kurse, die innerhalb von zwei Jahren stattfinden. Gerne komme ich der Einladung von Imke Plischko, Herausgeberin dieses Blogs und Vorstandskollegin innerhalb der IGNH, nach und stelle die Grundzüge unseres Ausbildungskonzepts einmal vor.

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III. Internationaler Neuraltherapie-Kongress in Istanbul, Türkei
Von Claus Fritzsche | 27.Mai 2010
Vom 4. bis einschließlich 6.Juni 2010 trifft sich das WHO IS WHO der europäischen Neuraltherapie-Szene im Istanbuler Green Park Hotel Bostanci. Prof. Dr. Hüseyin Nazlikul, Präsident der Türkischen Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke, und Prof. Dr. Cihan Aksoy laden zum III. Internationalen Neuraltherapie-Kongress ein. Das Kongressprogramm ist thematisch breit gefächert und umfasst sowohl Grundlagen der Neuraltherapie (z. B. Dr. med. Hans Barop: Wirkmechanismen, Prof. Dr. Jürgen Giebel: Grundlagen des übertragenen Schmerzes und des Sympathikus, Dr. med. Stefan Weinschenk: wissenschaftliche Grundlagen des Störfeld-Konzepts) als auch anwendungsspezifische Aspekte der Neuraltherapie.

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Neuraltherapie: Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) entscheidet über Aufnahme in den Leistungskatalog der oblig. Krankenpflegeversicherung (OKP)
Von Neuraltherapie.Blog | 12.Mai 2010
Mit großer Mehrheit haben die Schweizer am 17. Mai 2009 für die Verankerung der Komplementärmedizin in der Schweizer Verfassung gestimmt (→ Abstimmung → Ergebnisse). In einem neuen Verfassungsartikel heißt es seit numehr einem Jahr: »Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.« Vor einer Aufnahme in den Leistungskatalog der sog. obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) muss allerdings genau dokumentiert werden, dass ein Therapiekonzept die Kriterien Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW) erfüllt. Wie das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) soeben meldete, haben verschiedene Fachgesellschaften ihre wissenschaftlichen Begründungen nun eingereicht. Das Gesuch der Neuraltherapeuten wurde übrigens unter Federführung von Prof. Dr. med. Lorenz Fischer erstellt, der dieses Weblog als wissenschaftlicher Beirat berät.

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Warum Procain? Neuraltherapie und die Funktion des Lokalanästhetikums (Teil 1)
Von Imke Plischko | 20.April 2010

Betrachtet man die Neuraltherapie aus der Perspektive der Pharmakologie, so überrascht das 1925 von Ferdinand Huneke entdeckte Therapiekonzept gleich durch zwei Besonderheiten: 1. Neuraltherapeuten setzen zwar ein Pharmakon ein. Sie führen jedoch keine medikamentöse Behandlung im klassischen Sinne durch. 2. Obwohl sie ein Lokalanästhetikum wie z. B. Procain injizieren, geht es ihnen nicht um die lokal betäubende Wirkung. Die zeitlich begrenzte Schmerzausschaltung ist in der Neuraltherapie eine Nebenwirkung ohne jede therapeutische Bedeutung. Ziel der Neuraltherapie ist es vielmehr, eine pathogene (Krankheiten erregende) Reizung des Sympathikus zu unterbrechen. Erfahren Sie nachfolgend, welche Funktion das Lokalanästhetikum in der Neuraltherapie hat.
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That’s how lobbying works: Edzard Ernst and the “Evidence Check 2: Homeopathy” (UK House of Commons)
Von Imke Plischko | 26.März 2010
“That’s how lobbying works”: A committee of the UK House of Commons has just come to the conclusion that homeopathic medicines are nothing more than placebos. The “reviewers” have requested the government to exclude homeopathy from the list of services covered by the National Health Service (NHS) and discontinue research in this area. However, a closer scrutiny of the evaluation criteria and the process and procedures of the “report” raises serious doubts about its validity. The report does not reflect the current state of international research, and in our view, its key issues reflect the personal opinion of a single person: Professor Edzard Ernst. The editorial staff of Heilpraxisnet.de has requested the journalist, Claus Fritzsche, to give his assessment of this issue.

Photo: Claus Fritzsche is a freelance journalist. His areas of specialization are holistic health, complementary medicine and research, and border areas of psychology.
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IGNH: 52 Jahre Neuraltherapie. Interview mit Dr. med. Jürgen W. Rehder, Vorstand der Internationalen medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie e.V.
Von Claus Fritzsche | 24.März 2010
Die Ärztevereinigung IGNH e.V. wurde 1958 gegründet, um die Neuraltherapie nach Huneke zu erforschen, zu lehren und um sie zu verbreiten. Dies geschieht seitdem regelmäßig auf den Kongressen für Naturheilverfahren des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren (ZAEN) sowie innerhalb der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde (EHK) in Baden-Baden, deren Mitglied die IGNH ist. Präsident des rund 1.200 Mitglieder starken Vereins ist der Arzt Dr. med. Jürgen W. Rehder. Im folgenden Interview erläutert Herr Rehder, wie die IGNH entstanden ist und welche Schwerpunkte der Verein heute hat.
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EBM-Kritik: Prof. Harald Walach und das Problem mit der „Integrativen Medizin“
Von Claus Fritzsche | 23.März 2010

„Was der Mehrheit der Patienten nützt, kann sehr wenigen äußerst gefährlich werden oder für eine große Minderheit unbrauchbar sein.“ Mit diesen Worten fasst Prof. Harald Walach, Herausgeber des Journals Forschende Komplementärmedizin und Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde an der Uni Frankfurt/Oder, ein Mega-Problem der heutigen Medizinforschung und der Evidenzbasierten Medizin (EBM) zusammen. In einem Editorial des Journals Forschende Komplementärmedizin weist Walach am Rande darauf hin, dass selbst ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kölner Instituts für Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ihm gegenüber behauptete, „große Studien würden aufgrund ihrer kleinen Konfidenzintervalle sichere Angaben für den Einzelnen zulassen.“ Prof. Walach legt großen Wert auf die Feststellung, dass sie genau dies nicht tun und „höchstens sichere Auskünfte für den durchschnittlichen Patienten“ zuließen. Den gibt es in statistischen Modellen, nicht jedoch in der Realität. Die Vorstellung, Menschen würden weitgehend homogen auf medizinische Interventionen reagieren, ist eine gefährliche wissenschafts-ideologische Schimäre.
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Motivation: Wie bringt man Menschen dazu, Treppenstufen statt die Rolltreppe zu nehmen?
Von Neuraltherapie.Blog | 6.März 2010
(gefunden bei Thomas Plink, Physiotherapeut und Blogger)
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Neuraltherapie: Interview mit Prof. Dr. Jürgen Giebel, Universität Greifswald
Von Claus Fritzsche | 28.Februar 2010
Prof. Dr. Jürgen Giebel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Nach Zwischenstationen in Mikrobiologie (Diplomarbeit) und Pharmakologie (Promotion) landete der Diplom-Biologe mit einem Faible für Morphologie in der Anatomie. Jürgen Giebel interessiert sich schon seit vielen Jahren für die Neuraltherapie und organisiert zusammen mit der IGNH und anderen Gesellschaften am Institut für Anatomie und Zellbiologie regelmäßig Seminare, in denen es unter anderem um die therapeutischen Möglichkeiten des Einsatzes von Lokalanästhetika wie Procain geht. Seit kurzem ist der Fachanatom Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Internationalen medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke – Regulationstherapie – e.V. (IGNH). Im folgenden Interview erläutert Prof. Dr. Jürgen Giebel u.a., welchen Hintergrund sein Engagement für die Neuraltherapie hat.

Foto: Prof. Jürgen Giebel vor der zugefrorenen Ostsee (Februar 2010)
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6. Seminar „Neuraltherapie nach Huneke“ am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Ernst-Moritz-Arndt Universität-Greifswald
Von Claus Fritzsche | 22.Februar 2010
Bereits zum sechsten Mal veranstaltet das Institut für Anatomie und Zellbiologie der Ernst-Moritz-Arndt Universität-Greifswald das Seminar „Neuraltherapie nach Huneke“. Vom 26. bis 28. Februar treffen sich Ärzte und Neuraltherapeuten in Greifswald, um das Fokusthema „Neuraltherapie bei Kopfschmerz“ zu erschließen. Das Seminar steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Instituts-Direktor Prof. Dr. med. Karlhans Endlich und IGNH-Vorstand Dr. med. Jürgen Rehder . Folgende Themen stehen auf der Agenda:
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Wikipedia-Kritik: Neuraltherapie wird sachlich falsch und tendenziös dargestellt
Von Dr. med. Hans Barop | 1.Februar 2010

„Wikipedia-Inhalte sind mit Vorsicht zu genießen“, warnt Heinz Koch in einem Beitrag über weltanschauliche Grabenkämpfe innerhalb der bekannten Online-Enzyklopädie. „Die Kritik an falschen und teilweise verleumderischen Einträgen hat in den vergangenen Wochen allerdings zugenommen“, berichtete die Netzeitung schon 2006. Und Helge Denker schlussfolgerte in der Welt: „Das Prinzip der „Schwarm-Intelligenz“ führt in der Praxis zu Ehrverletzungen und Unwahrheiten.“ Geht es um den Wikipedia-Artikel über die Neuraltherapie, so können sich alle hier zitierten Wikipedia-Kritiker bestätigt fühlen. Nach genauer Recherche komme ich zum Fazit: Der Wikipedia-Eintrag wurde von nicht hinreichend qualifizierten Personen vorgenommen. Die Informationen über die Neuraltherapie sind veraltet und tendenziös. Erfahren Sie nachfolgend, warum.
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Schweinegrippe-Impfung: DZVhÄ-Interview mit Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des arznei-telegramms
Von Neuraltherapie.Blog | 21.Januar 2010
Gott sei Dank: Der Medienhype um das H1N1-Virus hat sich inzwischen gelegt. 90 Prozent der Bundesbürger haben sich gegen eine Impfung entschieden. Glaubt man den Aussagen von Experten wie z. B. dem Epidemiologe Tom Jefferson (→ SPIEGEL: Sehnsucht nach der Pandemie) oder Dr. Angela Spelsberg (→ STERN: Wie unabhängig sind die Experten?), so gibt es gute Gründe, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) nicht blind zu folgen. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat die Kontroverse in einem Sonderthema Schweinegrippe nochmals ausführlich aufgearbeitet. Das DZVhÄ-Interview mit Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des arznei-telegramms, geben wir an dieser Stelle als „Reprint“ wieder.

„Wer die Impfung als „gut verträglich“ bezeichnet, verbreitet Desinformation“
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»Enttäuschend«: Simon Singh, Edzard Ernst: »Gesund ohne Pillen« – Rezension von Biometriker Rainer Lüdtke
Von Neuraltherapie.Blog | 15.Januar 2010
Der Begriff „Visible Scientist“ bezeichnet laut Rae Goodell einen Typus von Wissenschaftler, der den Boden wissenschaftlicher Neutralität verlässt, in öffentlichen Debatten Partei ergreift und nicht zwangsläufig auch eine hohe Reputation im Kreise seiner Fachkollegen genießen. Edzard Ernst ist ein „Visible Scientist“, wie er im Lehrbuch steht. Viele seiner fachlichen Aussagen und Bewertungen werden von Forscherkollegen sowie Medien (höflich formuliert) „unterschiedlich“ wahrgenommen wird. Ein Beispiel gefällig? Biometriker Rainer Lüdtke, der gemeinsam mit Edzard Ernst im Editorial Board des renommierten Journals Forschende Komplementärmedizin sitzt, hat das Buch „Gesund ohne Pillen – was kann die Alternativmedizin?“ von Simon Singh und Edzard Ernst für Sie rezensiert. Sein Fazit: Das Buch ist inhaltlich enttäuschend, „weil es neben Anekdoten und Bonmots nichts Neues bringt“ und die Autoren kaum über die Fähigkeit verfügen, „sich selbst kritisch zu hinterfragen.“
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Coup der Uni Frankfurt (Oder): Prof. Dr. Dr. Harald Walach übernimmt Professur für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde
Von Neuraltherapie.Blog | 15.Januar 2010
„We can thank this person for giving us new perspectives“ …
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Vom mündigen zum kompetenten Patienten: Eigensinn und Eigeninitiative fördern
Von Imke Plischko | 10.Januar 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,
wie kann ein Konzept von Patientenkompetenz aussehen, welches die Vorlieben und Wünsche der Patienten stärker berücksichtigt?
Und wie lassen sich medizinische Informationen und Entscheidungshilfen so aufbereiten, dass sie einerseits evidenzbasierte Information liefern, dabei jedoch gleichzeitig der Forderung von Patienten nach komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden und Selbsthilfe gerecht werden? Beitrag weiterlesen »
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Was genau ist Neuraltherapie? Nutzen, Risiken und wissenschaftliche Bewertung. Interview mit Dr. Hahn-Godeffroy.
Von Claus Fritzsche | 30.November 2009
Die Neuraltherapie ist neben der Homöopathie, Akupunktur und Anthroposophischen Medizin die vierte bedeutende und weit verbreitete komplementärmedizinische Methode. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „Neuraltherapie“? Bei welchen Krankheitsbildern hat sich die Neuraltherapie bewährt? Welche Risiken und möglichen Nebenwirkungen gibt es? Wie wird die Neuraltherapie aus wissenschaftlicher Sicht bewertet? Ziel dieses Beitrags ist es, ein wissenschaftlich abgesichertes Bild der Neuraltherapie zu vermitteln. Zu Beginn führt ein Interview mit dem Hamburger Pharmakologen und Facharzt für Innere Medizin Dr. med. Hahn-Godeffroy kurz in das Thema ein. Danach folgt eine im Moment noch in der Entstehung befindliche Linkliste. Hier stellen Ihnen Experten Quellen zur Verfügung, die einzelne Fragen detailliert beantworten.
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Projekt CAMbrella: TU München vernetzt komplementärmedizinische Forschung in Europa. 1,5 Mio. Euro EU-Fördermittel.
Von Neuraltherapie.Blog | 24.November 2009
Das Zentrum für naturheilkundliche Forschung am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) hat den Zuschlag für das europäische Projekt CAMbrella erhalten. Das mit 1,5 Mio. Euro von der EU geförderte dreijährige Projekt betreibt selbst keine eigene Forschung. Es soll vielmehr ein Netzwerk verschiedener europäischer Forschungseinrichtungen im Bereich der Komplementärmedizin aufbauen und die internationale Kooperation fördern.
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Neuraltherapie in der Schmerzmedizin. Ärzte-Kongress: »Schmerz von Kopf bis Fuß – Moderne Therapiestrategien«
Von Claus Fritzsche | 24.Oktober 2009
Um Schmerz, Schmerz-Therapie und auch Neuraltherapie geht es auf einem unter wissenschaftlicher Leitung von Prim. Univ. Prof. Dr. Wilfried Ilias veranstalteten Ärzte-Kongress, der vom 28. Oktober bis 1. November 2009 in Venedig stattfindet. Prof. Wilfried Ilias ist Chefarzt am Krankenhaus Barmherzige Brüder Wien und verantwortet dort die drei Bereiche Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Der Wiener Arzt ist auch Präsident des Wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung und gilt als Experte auf dem Gebiet der Neuraltherapie.
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