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	<title>Neuraltherapie.Blog</title>
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	<description>Neuraltherapie, Regulationsmedizin, Integrative Medizin und Wissenschaft</description>
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		<title>SANTH: neue Homepage der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imke Plischko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Imke Plischko]]></category>
		<category><![CDATA[Neuraltherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Neuraltherapie-Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[SANTH]]></category>

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Hochschulnahe Forschung zur Neuraltherapie nach Huneke erfolgt bisher fast ausschließlich in der Schweiz. Vielleicht ändert sich dies, sobald das von den Ärzten Ferdinand und Walter Huneke entdeckte Therapieverfahren auch an der Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin in Berlin erforscht wird (siehe auch: Interview mit Dr. med. Hans Barop). Ob Health Technology Assessment, prospektive [...]]]></description>
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<p><strong>Hochschulnahe Forschung zur Neuraltherapie nach Huneke erfolgt bisher fast ausschließlich in der Schweiz. Vielleicht ändert sich dies, sobald das von den Ärzten Ferdinand und Walter Huneke entdeckte Therapieverfahren auch an der <a href="http://www.champ-info.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.champ-info.de');">Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin</a> in Berlin erforscht wird (siehe auch: <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=368" target="_self">Interview mit Dr. med. Hans Barop</a>). Ob Health Technology Assessment, prospektive klinische Studien oder wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit der Neuraltherapie im Vergleich zu konventionell behandelten Patienten, entsprechende wissenschaftliche Arbeiten sind gewöhnlich „Swiss Made“. Begrüßen die Kollegen von der SANTH Besucher nun auf einer <span style="color: #993300;">frisch renovierten attraktiven Webseite </span>(<a href="http://www.santh.ch" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.santh.ch');">www.santh.ch</a></strong><strong>), so ist dies im Neuraltherapie.Blog eine Meldung wert &#8211; wenn auch weniger wegen des schönen Webdesings und eher wegen der großen fachlichen Bedeutung dieses Verbandes.</strong></p>
<p><a href="http://www.santh.ch/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.santh.ch');"><img class="alignnone" title="Homepage der SANTH, Neuraltherapie in der Schweiz" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/036_Neuraltherapie_SANTH_Schweiz.jpg" alt="" width="418" height="437" /></a><br />
<span id="more-2406"></span></p>
<h2>Ziele der SANTH</h2>
<p>Die<em> Schweizerische Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke (SANTH)</em> wurde 1986 gegründet und feiert im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Obwohl der Verband mit rund 200 Mitgliedern übersichtliche und familiäre Strukturen aufweist, ist seine Arbeit doch Respekt einflößend. Zu den Zielen der SANTH heißt es auf der optisch ansprechenden neuen Homepage:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em><strong>„Die SANTH will die Neuraltherapie fördern, weiterentwickeln und bekanntmachen.</strong><br />
</em></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #333399;"><em>Sie bietet Aus-, Weiter- und Fortbildung für Ärzte an.</em></span></li>
<li><span style="color: #333399;"><em>Sie erarbeitet Forschungsmethoden und Forschungsrichtlinien.</em></span></li>
<li><span style="color: #333399;"><em>Sie betreibt Öffentlichkeitsarbeit.</em></span></li>
<li><span style="color: #333399;"><em>Sie setzt sich für die Anerkennung seitens der Kranken- und Sozialversicherungen ein.“</em></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>Universitäre Forschung und Lehre</h2>
<p>Der SANTH und ihrem Mitglied <span style="color: #000000;">Prof. Dr. med. Lorenz Fischer</span> ist es zu verdanken, dass die Neuraltherapie nach Huneke an der <strong><span style="color: #993300;">Universität Bern</span> (<a href="http://www.kikom.unibe.ch/content/fachbereiche/neuraltherapie/index_ger.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.kikom.unibe.ch');">KIKOM &#8211; Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin</a>)</strong> sowohl <em>wissenschaftlich erforscht</em> als auch <em>gelehrt </em>wird. Neben Vorlesungen werden auch Praktika in verschiedenen Praxen durchgeführt.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>Fähigkeitsausweis FMH Neuraltherapie</h2>
<p>Ähnlich wie in Deutschland (→ <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=2036" target="_self">Neuraltherapie-Ausbildung der IGNH</a>) spielt die Aus- und Weiterbildung auch in der Schweiz eine große Rolle. Der Verband organisiert die Weiterbildung zum <em>FMH-Fähigkeitsausweis Neuraltherapie SANTH</em>. Mit dem Entscheid, komplementärmedizinische Leistungen in die Grundversicherung der Schweiz zu integrieren, war der Dachverband <a href="http://www.fmh.ch/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.fmh.ch');"><em>Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH)</em></a> aufgerufen, mit den jeweiligen Fachgruppierungen entsprechende Qualifikationen zu erarbeiten. Zu diesem Zweck hat die SANTH ein Curriculum für einen Fähigkeitsausweis erarbeitet, das ein bereits seit 1986 existierendes Ausbildungscurriculum mit Zertifikatsabschluss ergänzt. Die Weiterbildung zum FMH-Fähigkeitsausweis der SANTH umfasst mindestens 165 Stunden sowie eine Zwischen- und eine Abschlussprüfung. Die Zertifizierungen der Verbände SANTH (Schweiz) und IGNH (Deutschland) werden übrigens gegenseitig anerkannt, was bei anderen Gesellschaften nicht immer der Fall ist.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2><strong>Ärzteverzeichnis Neuraltherapeuten</strong></h2>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitswesen_in_der_Schweiz" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Schweizer Grundversicherung</a> zahlt Leistungen der Neuraltherapie dort, wo sie identisch sind mit der diagnostischen und therapeutischen Lokalanästhesie. Einzelne Leistungen der Neuraltherapie werden nur durch die Zusatzversicherung für Komplementärmedizin bezahlt, sofern sie von Ärzten/Ärztinnen mit <em>Fähigkeitsausweis Neuraltherapie SANTH</em> erbracht werden. Die SANTH stellt den Besuchern ihrer Webseite daher eine Liste aller in der Schweiz praktizierenden Ärzte/Ärztinnen mit dem <em>Fähigkeitsausweis der FMH Neuraltherapie SANTH</em> zur Verfügung. <a href="http://www.santh.ch/patienten/aerzteverzeichnis.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.santh.ch');"><strong>Dieser Link führt Sie direkt in das Ärzteverzeichnis</strong></a>.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>Präsident Dr.med. Rudolf Hausammann</h2>
<p>Seit Sommer 2009 steht die SANTH übrigens unter neuer Führung. <a href="http://www.santh.ch/santh/vorstand.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.santh.ch');"><strong>Dr.med. Ruedi Hausammann</strong></a>, Facharzt FMH für Innere Medizin und Kardiologie, wurde im vergangenen Jahr zum neuen Präsidenten gewählt. Er ist Chefarzt für Innere Medizin an der <a href="http://www.privatklinik-meiringen.ch" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.privatklinik-meiringen.ch');">Privatklinik Meiringen</a>. Sein Hauptinteresse und aktuelles Forschungsgebiet gelten der Injektion an das <em>Ganglion cervicale superius</em> und der <em>Neuraltherapie bei psychischen Erkrankungen</em>. Er ist Kursleiter der SANTH und hält Vorträge im In- und Ausland.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.santh.ch" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.santh.ch');">www.santh.ch</a></span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2><span style="color: #993300;">Das könnte Sie auch interessieren:</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #ffffff;">x</span><br />
</span></p>
<p><strong><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1862" target="_self">Neuraltherapie: Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) entscheidet über Aufnahme in den Leistungskatalog der oblig. Krankenpflegeversicherung (OKP)</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1730" target="_self">Warum Procain? Neuraltherapie und die Funktion des Lokalanästhetikums (Teil 1)</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1068" target="_self">Wikipedia-Kritik: Neuraltherapie wird sachlich falsch und tendenziös dargestellt</a></strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #ffffff;">x</span><br />
</span></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/" target="_blank"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Akupunktur-Studie: Maiken Nedergaard et al. zeigen physiologische Wirkung von Nadelstichen an Mäusen (→ Adenosin)</title>
		<link>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=2085</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 13:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Akupunktur]]></category>

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Das renommierte Journal nature neuroscience veröffentlichte soeben eine interessante Studie von Mitarbeitern des Center for Translational Neuromedicine in Rochester, USA. Die Publikation von Nanna Goldman, Michael Chen, Takumi Fujita, Maiken Nedergaard et al. hat den Titel Adenosine A1 receptors mediate local anti-nociceptive effects of acupuncture und könnte evtl. auch für das Verständnis der Neuraltherapie von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignnone" title="Texter und Journalist Claus Fritzsche" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/AAB%20Fritzsche.jpg" alt="" width="139" height="164" /><br />
<strong>Das renommierte Journal <em>nature neuroscience</em> veröffentlichte soeben eine interessante Studie von Mitarbeitern des <a href="http://www.urmc.rochester.edu/ctn/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.urmc.rochester.edu');"><em>Center for Translational Neuromedicine</em></a> in Rochester, USA. Die Publikation von Nanna Goldman, Michael Chen, Takumi Fujita, Maiken Nedergaard et al. hat den Titel </strong><span style="color: #cc0928;"><strong>Adenosine A1 receptors mediate local anti-nociceptive effects of acupuncture</strong></span><strong> und könnte evtl. auch für das Verständnis der Neuraltherapie von Interesse sein &#8211; wenn auch nur am Rande. Bei Akupunktur-Experimenten mit Mäusen konnte eine <span style="color: #cc0928;">lokale Erhöhung des <a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/44674/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.uni-protokolle.de');">Adenosin-Niveaus</a> im Gewebe auf das 24-fache</span> festgestellt werden. Ob dieser neue Mosaikstein allerdings ausreicht, das Phänomen Akupunktur mit möglicherweise vielfältigen Wirkgrößen nun </strong>„<strong>endlich</strong>“<strong> zu verstehen, das darf bezweifelt werden. Es handelt sich hier um ein weiteres Puzzlestück, nicht mehr aber auch nicht weniger.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Akupunktur" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/033_Akupunktur.jpg" alt="" width="418" height="299" /><br />
<span id="more-2085"></span></p>
<h2>Kausalität oder Korrelation?</h2>
<p>Erinnern Sie sich noch an die<em> Freier-Wille-Diskussion</em>, welche vor einigen Jahren durch den Blätterwald raschelte? Schon zehn Sekunden vor einer bewussten Entscheidung wird das Gehirn aktiv, ließen uns damals Gehirnforscher unter Verweis auf ein Experiment von Benjamin Libet mit ernster Miene wissen. Straftäter könnten daher nur sehr eingeschränkt belangt werden, da ja nicht sie selbst sondern ihr Gehirn für sie entschieden habe. Nachdem der Psychologe Wolfgang Prinz in einem Streitgespräch (→ <strong><a href="http://www.zeit.de/2005/29/N-Singer_2fPrinz" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.zeit.de');">Wer deutet das Denken, ZEIT</a></strong>) gegenüber dem Hirnforscher Wolf Singer auf den Unterschied zwischen <span style="color: #c50625;"><strong>Kausalität</strong></span> und <span style="color: #c50625;"><strong>Korrelation</strong></span> hinwies, ruderte dieser kleinlaut zurück. Und heute ist die Freier-Wille-Diskussion vom Tisch.</p>
<p><img class="alignnone" title="Wolfgang Prinz, Wolf Singer, freier Wille, Korrelation  und Kausalität" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/034_Korrelation_Kausalit%C3%A4t.jpg" alt="" width="418" height="679" /></p>
<p><strong>Da</strong> <em>Kausalität</em> und <em>Korrelation</em> auch in der Medizinforschung gerne verwechselt werden, sei der folgende gedankliche Ausflug im Kontext der <em>Akupunktur-Studie von Maiken Nedergaard et al.</em> bitte erlaubt: <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kausalit%C3%A4t" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Kausalität</a></strong> bezeichnet die Ursache für eine Wirkung. <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korrelation" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Korrelation</a></strong> beschreibt eine Beziehung zwischen zwei oder mehreren Variablen, die jedoch nicht kausal seien muss. <em>Lassen Sie es mich plakativ ausdrücken: </em>Immer dann, wenn in meinem Fernseher die Tagesschau läuft, lässt sich auf  seinen Platinen elektromagnetische Aktivität beobachten. Es gibt somit eine <em>Korrelation </em>zwischen der Tagesschau und meinem Fernseher. Aus dieser Wechselbeziehung darf jedoch nicht der Schluss gezogen werden, dass die Tagesschau auf den Platinen meines Fernsehers entsteht. Für die Entstehung der Tagesschau hat die elektromagnetische Aktivität meines Fernsehers <em>kausal</em> keinerlei Bedeutung.</p>
<p><em><strong>Immer</strong> dann, wenn ich eine Kopfschmerztablette einnehme, dann verschwinden meine Kopfschmerzen und ich werde gesund. </em>Aus dieser Wechselbeziehung bzw. <em>Korrelation</em> kann schnell eine gefühlte jedoch falsche <em>Kausalbeziehung</em> werden. Verschwinden die Kopfschmerzen, bevor der pharmakologische Wirkstoff physiologisch erschlossen wurde, so kann auch die Wirkung der Erwartungshaltung für das Verschwinden der Kopfschmerzen<em> kausal </em>verantwortlich sein. Weiterhin ist es möglich, dass der pharmakologische Wirkstoff zwar für das vorübergehende Verschwinden der Symptome (Kopfschmerzen) <em>kausal </em>verantwortlich ist &#8211; nicht jedoch für den Prozess der dauerhaften Heilung. Diese kann <em>kausal</em> das Ergebnis körperlicher Selbstregulation sein, von der wir noch viel zu wenig wissen.</p>
<p><strong>Lernen wir nun, dass Akupunktur bei Mäusen zu einer 24-fachen Erhöhung des Adenosin-Spiegels führt, so geht es hier zunächst nur um eine<span style="color: #a70519;"> <span style="color: #cc091c;"><em>Korrelation</em></span></span>. Und diese Korrelation<em> </em>gilt auch nur  unter den exakten Rahmenbedingungen des Experiments. Ob sich aus den neuen Erkenntnissen eine <em><span style="color: #cc091c;">Kausalbeziehung</span> </em>ableiten, verallgemeinern und auf den Menschen übertragen lässt, das steht derzeit noch in den Sternen. Unklar ist auch, ob es sich hier um einen zentralen Wirkmechanismus oder einen unbedeutenden Begleiteffekt handelt.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><strong><br />
</strong></p>
<h2>Überinterpretation in den Medien</h2>
<p>Ähnlich wie damals in der Freier-Wille-Diskussion gibt es auch nun wieder ein heftiges Medienecho. Ob <em>Focus</em>, <em>Spiegel</em>, <em>Deutsches Ärzteblatt</em> oder <em>n-tv.de</em> und<em> Spektrum der Wissenschaft</em>, überall ist die Publikation der Forschungsgruppe von Maiken Nedergaard Gegenstand der Berichterstattung. Und ähnlich wie in der Freie-Wille-Diskussion ist auch momentan eine vorschnelle Überinterpretation der Forschungsergebnisse zu beobachten. <span style="color: #333399;"><em>„Nadel-Verletzungen machen Akupunktur wirksam“</em></span> (<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,697708,00.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');">1</a>) überinterpretiert <em>SPIEGEL ONLINE</em>.<span style="color: #333399;"> <em>„Die neuen Forschungsergebnisse könnten aber die Suche nach besser verträglichen Schmerzmitteln stimulieren“</em> </span>(<a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41411/Akupunktur_Wie_ein_Zytostatikum_die_Wirkung_verstaerkt.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.aerzteblatt.de');">2</a>) überinterpretiert das <em>Deutsche Ärzteblatt</em>. <span style="color: #333399;"><em>„Ohne Adenosin versagt Akupunktur“</em></span> (<a href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/news/akupunktur-nadeln-aktivieren-schmerzkiller_aid_513882.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.focus.de');">3</a>) überintepretiert <em>FOCUS ONLINE</em>. Ob sich die Experimente von anderen Forschergruppen replizieren lassen, ist noch offen. Ob sich die Mäuseversuche auf den Menschen übertragen lassen, ist noch offen. Ob es sich hier um den einzigen und zentralen Effekt der Akupunktur oder um einen Teileffekt handelt, ist noch offen. Ob der Effekt neben der Schmerzlinderung auch zur Selbstregulation bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstregulation" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Homöostase</a> (umgangssprachlich: Selbstheilung) beiträgt, auch das ist noch vollkommen offen.</p>
<p><strong>Bleiben wir bei den Fakten und gehen wir mit ihnen sehr vorsichtig um, so lässt sich sagen: Die Experimente von Maiken Nedergaard et al. ergänzen das vorliegende Wissen über die Akupunktur um eine neue möglicherweise interessante Facette. In der medialen Darstellung werden die Experimente allerdings mit viel Phantasie erweitert und inszeniert.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><strong><br />
</strong></p>
<h2>Adenosin-Ausschüttung nach Akupunktur</h2>
<p>Aber was genau war denn nun Gegenstand der Akupunktur-Experimente am <em>Center for Translational Neuromedicine</em> in Rochester, USA? <strong>Robert Czepel</strong>, Redakteur des Wissenschaftkanals SCIENCE ORF.at, hat die Fakten korrekt und frei von Überinterpretationen zusammengetragen. Der studierte Biologe und Philosoph schreibt über Maiken Nedergaard:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Die Forscherin von der University of Rochester behandelte Mäuse mit einer schmerzenden Pfote, und zwar genauso, wie man auch Menschen in diesem Fall behandeln würde. Sie wurden am &#8220;Zunsanlipunkt&#8221;, einem bekannten Akupunkturpunkt nahe des Knies genadelt. Die Sitzung dauerte 30 Minuten und beinhaltete etwa auch die übliche Drehung der Nadeln mit der Hand &#8211; eine Maßnahme, die laut TCM die Wirkung des Eingriffs verstärkt.“</em></span></p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://science.orf.at/stories/1649055/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/science.orf.at');">Warum Akupunktur Schmerzen lindert, SCIENCE ORF.at</a></p>
<p><strong>Das</strong> Forscherteam stellte im Rahmen seiner Mäuse-Experimente fest, dass der Adenosin-Spiegel des Gewebes in unmittelbarer Nähe zu den Nadeleinstichen um das 24-fache gestiegen war. Adenosin ist laut Robert Czepel dafür bekannt, verschiedene physiologische Prozesse zu beeinflussen. Es gilt als Medium, mit dem der Körper chemische Energie dorthin transportiert, wo sie dringend gebraucht wird. Adenosin beeinflusst körperliche Prozesse rund um Schlaf und Immunreaktionen. Und schließlich ist Adenosin auch <span style="color: #333399;"><em>„ein natürlicher Schmerzhemmer, der, wie nun Maiken Nedergaard nachgewiesen hat, durch Akupunktur aktiviert werden kann“</em></span>, so Czepel.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Herausforderungen bei der Interpretation</h2>
<p>Geht es um die Frage, wie sich Studien wie jene von Maiken Nedergaard et al. interpretieren lassen, so stehen Medizinforscher vor folgenden Herausforderungen:</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h3><span style="color: #333399;"><strong>Monokausal oder Multikausal?</strong></span></h3>
<p>Die moderne Medizinforschung leidet bis heute unter dem Einfluss einer <em>monokausalen Sichtweise</em>, die ihren Ursprung  im durch Isaac Newton geschaffenen mechanistischen Weltbild hat und die für bedeutende zivilisatorische Errungenschaften und wissenschaftliche Spitzenleistungen unterschiedlichster Disziplinen verantwortlich ist. Diese monokausale Betrachtungs- und Herangehensweise erreicht die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit, wenn es um komplexe Zusammenhänge mit vielen Variablen bzw. Einflussfaktoren geht. Im vorliegenden Fall heißt das:</p>
<p><strong>Wir wissen nicht, ob die erhöhte Ausschüttung von Adenosin und die damit möglicherweise verbundene vorübergehende lokale Schmerzlinderung ein <span style="color: #c5061d;">zentraler</span> Bestandteil der Wirkung einer Akupunktur-Behandlung ist oder nur ein <span style="color: #c5061d;">unbedeutender </span><span style="color: #c5061d;">Rand- oder Begleiteffekt</span>. Es ist gut möglich, dass nicht die kurzzeitige Schmerzausschaltung durch <em>Adenosin</em> und stattdessen die langfristige Schmerzausschaltung durch <em>körperliche Selbstregulation</em> der entscheidende Punkt ist.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span><strong><br />
</strong></p>
<h3><span style="color: #333399;">Spezifische oder unspezifische Effekte?</span></h3>
<p>Die moderne Medizinforschung steht insofern unter einem negativen Einfluss der pharmakologischen Forschung, als sie auf den über Placebo hinausgehenden <em>spezifischen Effekt</em> einer Intervention fixiert ist.  Wie Prof. Dr. Harald Walach in verschiedenen Arbeiten deutlich gemacht hat (→ <strong><a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ProduktNr=224242&amp;Ausgabe=228275&amp;ArtikelNr=57221" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">Das Wirksamkeitsparadox in der Komplementärmedizin</a></strong>) und wie auch die <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=5301" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');">Naproxen-Studie von Bergmann JF et al. </a>beeindruckend zeigte, <span style="color: #db041e;">sind <em>spezifische Effekte</em> oftmals Zwerge, die ihre Wirkung in Wirklichkeit auf dem Rücken riesiger <em>unspezifischer Effekte</em> entfalten</span>. Naproxen zeigte im Rahmen der Bergmann-Studien eine deutlich über Placebo hinausgehende schmerzlindernde Wirkung. Gab man Naproxen Patienten jedoch ohne ihr Wissen, so brach der schmerzlindernde Effekt förmlich zusammen und war signifikant niedriger als der Effekt eines Placebos bzw. der reinen Erwartungshaltung. Im Falle der Naproxen-Studie von Bergmann JF et al. war der <em>spezifische Effekt</em> bei relativer Betrachtung bedeutend (weil signifikant über Placebo hinausgehend), bei absoluter Betrachtung jedoch eher unbedeutend (weil der Gesamteffekt primär von unspezifischen Faktoren getragen wurde). Übertragen auf die Arbeit von Maiken Nedergaard et al. heißt das:</p>
<p><strong>Wir wissen nicht, ob <em>spezifische Effekte</em> in einer Akupunktur-Behandlung den maßgeblichen und zentralen Wirkmechanismus repräsentieren. Es ist gut möglich, dass <em>spezifische Effekte</em> (hier: die Adenosin-Ausschüttung) eine Trigger-Funktion haben, die zu dauerhafter Heilung führende Selbstregulation jedoch maßgeblich von <em>unspezifischen Faktoren</em> getragen wird.</strong></p>
<p><span style="color: #cc0920;"><strong>Anmerkung: </strong></span>Die gleiche Logik gilt übrigens auch für klassische pharmakologische Prozesse. Die pharmakologisch wirksamen Bestandteile von Aspirin können gemeinsam mit der positiven Erwartungshaltung eine vorübergehende Schmerzlinderung auslösen. Die dauerhafte Befreiung von Kopfschmerzen kann jedoch eine Folge der körperlichen Selbstregulation sein, an der primär unspezifische Faktoren beteiligt sind.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><a href="http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/abs/nn.2562.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.nature.com');"><strong>Adenosine A1 receptors mediate local anti-nociceptive effects of acupuncture</strong> (Nature Neuroscience, 30.05.2010, doi:10.1038/nn.2562)</a></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=3952" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');">Zwei Meta-Analysen zur Akupunktur mit unterschiedlicher Bewertung &#8211; Klaus Linde &amp; Asbjørn Hróbjartsson et al.</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>Das könnte Sie auch interessieren:</h2>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1338" target="_blank"><strong>EBM-Kritik: Prof. Harald Walach und das Problem mit der „Integrativen Medizin“</strong></a></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=7036" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');"><strong>Zweifelhafte Meta-Analysen: Wie evident ist die Evidenzbasierte Medizin?</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/" target="_self"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Neuraltherapie-Ausbildung der IGNH: Qualifikation als Voraussetzung für den therapeutischen Erfolg</title>
		<link>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=2036</link>
		<comments>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=2036#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 10:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. med. Uta E. Rehder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. med. Uta E. Rehder]]></category>
		<category><![CDATA[Neuraltherapie-Ausbildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=2036</guid>
		<description><![CDATA[


Die Neuraltherapie ist ein ärztliches und invasives Verfahren, das auf Seiten der Therapeuten eine qualifizierte Ausbildung erfordert. Diese Ausbildung wird schon seit vielen Jahren von uns, der Internationalen medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke Regulationstherapie e.V. (IGNH), angeboten und durchgeführt. In den frühen Anfängen der Neuraltherapie gab es drei Ausbildungskurse, später fünf und seit 2004 [...]]]></description>
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<p><img class="alignnone" title="Dr. med. Uta E. Rehder" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/AAD_Rehder_Uta.jpg" alt="" width="139" height="164" /><br />
<strong>Die Neuraltherapie ist ein ärztliches und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Invasiv" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">invasives</a> Verfahren, das auf Seiten der Therapeuten eine qualifizierte Ausbildung erfordert. Diese Ausbildung wird schon seit vielen Jahren von uns, der <a href="http://www.neuraltherapie-online.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');">Internationalen medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke </a><a href="http://www.neuraltherapie-online.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');">Regulationstherapie</a></strong><strong><a href="http://www.neuraltherapie-online.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');"> e.V. (I</a></strong><strong><a href="http://www.neuraltherapie-online.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');">GNH)</a>, angeboten und durchgeführt. In den frühen Anfängen der Neuraltherapie gab es drei Ausbildungskurse, später fünf und seit 2004 umfasst die Ausbildung der IGNH insgesamt zehn Kurse, die innerhalb von zwei Jahren stattfinden. Gerne komme ich der Einladung von Imke Plischko, Herausgeberin dieses Blogs und <a href="http://www.neuraltherapie-online.de/index.php/ignh/vorstand.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');">Vorstandskollegin</a> innerhalb der IGNH, nach und stelle die Grundzüge unseres Ausbildungskonzepts einmal vor.</strong><br />
<img class="alignnone" title="Die Neuraltherapie-Ausbildung der IGNH - von Dr. med. Uta E. Rehder" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/032_Neuraltherapie_Ausbildung.jpg" alt="" width="418" height="300" /><br />
<span id="more-2036"></span></p>
<h2><span style="color: #333399;">Grundlagen und praktische Übungen</span></h2>
<p>Als Einstieg dienen zunächst drei Grundkurse, die an die erforderlichen <span style="color: #ba0716;"><strong>theoretischen</strong> <strong>anatomischen und neurophysiologischen Grundlagen</strong> </span>heranführen. Diese Grundkenntnisse sind sehr wichtig und unerlässlich, um die Neuraltherapie risikoarm und wirkungsvoll anwenden zu können. Gleichzeitig werden vom ersten Kurs an <em>praktische Übungen</em> durchgeführt. Hier wird der neuraltherapeutische Schüler unter Überwachung durch unsere erfahrenen Kursleiter an die Technik und risikoarme Durchführung der Injektionen herangeführt. Wir legen Wert darauf, dass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, Injektionen unter Aufsicht zu üben. Aus diesem Grund halten wir die Anzahl der Kursteilnehmer klein und räumen dem praktischen Teil des Kurses ausreichend Zeit ein.</p>
<h2><span style="color: #333399;">Vertiefende Kurse</span></h2>
<p>Kurse für Fortgeschrittene können erste dann belegt werden, wenn die Ausbildung in den drei Grundkursen erfolgreich abgeschlossen wurde. Weiterführende Kurse umfassen fachbereichsspezifische Themen der Neuraltherapie,  d. h. sie beschäftigen sich mit den Erkrankungen bestimmter Fachbereiche (z. B. Gynäkologie, Urologie, Orthopädie, Chirurgie, Augenheilkunde, HNO, Pädiatrie, Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Dermatologie ) oder befassen sich mit spezifischen Injektionstechniken, z. B. Injektionen an <em>vegetativen Ganglien</em> oder im <em>Bereich der Wirbelsäule</em>. In allen Kursen werden fachspezifische Erkrankungen und ihre mögliche neuraltherapeutische Behandlung erörtert. Ferner bieten wir einen <span style="color: #de0c32;"><strong>Zahnkurs</strong></span> an, der nicht nur für Zahnärzte interessant ist, sondern den jeder neuraltherapeutisch tätige Humanmediziner durchlaufen muss, da viele chronische und auch akute Erkrankungen von beherdeten Zähnen hervorgerufen werden.</p>
<h2><span style="color: #333399;">Prüfung, Zertifizierung &amp; Spezialisierung</span></h2>
<p>Die Neuraltherapie-Ausbildung der IGNH endet mit einer Prüfung, in der Kursteilnehmer ihre Kenntnisse schriftlich, praktisch und mündlich nachweisen müssen. Vor der Prüfung wird noch ein Repetitionskurs aus freiwilliger Basis angeboten, in dem der Prüfling sein über zwei Jahre erlangtes Wissen auffrischen kann und Unsicherheiten vor der Prüfung beseitigt werden können. Die fertig ausgebildeten Neuraltherapeuten nehmen dann in regelmäßigen Abständen an einem <span style="color: #af0726;"><strong>Spezialistenkurs</strong></span> teil, der jedes Jahr ein anderes spezifisches Thema behandelt und nur von zertifizierten Neuraltherapeuten besucht werden kann. Alle Ausbildungskurse werden von Ärzten geleitet, die über Jahre in der Anwendung der Neuraltherapie tätig sind und ihrerseits regelmäßig von Seiten der IGNH geschult werden.</p>
<h2><span style="color: #333399;">Qualifikation: Basis des Erfolgs</span></h2>
<p>Diese qualifizierte Ausbildung ist also die Grundlage, um ein erfolgreicher Neuraltherapeut zu werden. Unerlässlich sind aber natürlich auch die regelmäßige Anwendung der Therapie und die zahlreichen eigenen Erfahrungen, die man in der täglichen Praxis macht. Den Erfahrungsaustausch mit anderen Neuraltherapeuten halten wir für sehr wichtig und bemühen uns mit unseren Kongressangeboten auch darum, ein Forum zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu sein. Auch der Kontakt zu anderen komplementären Verfahren ist uns sehr wichtig. Aus unserer Sicht sollte jeder Neuraltherapeut die Grenzen seiner Methode kennen und Kenntnis von anderen Verfahren haben. Die Verpflichtung zu Kongressbesuchen ist daher fest in unserer Ausbildungsordnung verankert.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-online.de/index.php/ausbildung/curriculum.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');"><strong>Voraussetzungen</strong> für den Erwerb des IGNH-Zertifikates und die Zulassung zum Prüfungskurs</a></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-online.de/index.php/ausbildung/kurse--inhalte.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');"><strong>Neuraltherapie-Kurse und Kursinhalte</strong> der IGNH</a></p>
<p><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B8JJG-4TP37BH-7&amp;_user=10&amp;_coverDate=08%2F01%2F2008&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_searchStrId=1351106998&amp;_rerunOrigin=google&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=49b68e223093efcddfbb13414e6ba0d7" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sciencedirect.com');"><strong>Dr. med. Uta E. Rehder: </strong>Neuraltherapie nach Huneke – ein Muss für die hausärztliche Praxis?</a> <em>(Komplementäre und Integrative Medizin, Volume 49, Issue 8, doi:10.1016/j.kim.2008.06.012)</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Das könnte Sie auch interessieren:</h2>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1586" target="_self"><strong>IGNH: 52 Jahre Neuraltherapie. </strong>Interview mit Dr. med. Jürgen W. Rehder, Vorstand der Internationalen medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1292" target="_self"><strong>Neuraltherapie:</strong> Interview mit Prof. Dr. Jürgen Giebel, Universität Greifswald</a></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1068" target="_self"><strong>Wikipedia-Kritik:</strong> Neuraltherapie wird sachlich falsch und tendenziös dargestellt &#8211; von Dr. med. Hans Barop</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/" target="_self">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuraltherapie-blog.de/?feed=rss2&amp;p=2036</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>III. Internationaler Neuraltherapie-Kongress in Istanbul, Türkei</title>
		<link>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1963</link>
		<comments>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1963#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 15:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[IGNH]]></category>
		<category><![CDATA[Kongresse]]></category>

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		<description><![CDATA[

Vom 4. bis einschließlich 6.Juni 2010 trifft sich das WHO IS WHO der europäischen Neuraltherapie-Szene im Istanbuler Green Park Hotel Bostanci. Prof. Dr. Hüseyin Nazlikul, Präsident der Türkischen Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke, und Prof. Dr. Cihan Aksoy laden zum III. Internationalen Neuraltherapie-Kongress ein. Das Kongressprogramm ist thematisch breit gefächert und umfasst sowohl Grundlagen der [...]]]></description>
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<p><strong>Vom 4. bis einschließlich 6.Juni 2010 trifft sich das WHO IS WHO der europäischen Neuraltherapie-Szene im Istanbuler Green Park Hotel Bostanci. <a href="http://www.huseyinnazlikul.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.huseyinnazlikul.com');">Prof. Dr. Hüseyin Nazlikul</a>, Präsident der <em>Türkischen Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke</em>, und Prof. Dr. Cihan Aksoy laden zum <span style="color: #c5061d;">III. Internationalen Neuraltherapie-Kongress</span> ein. Das Kongressprogramm ist thematisch breit gefächert und umfasst sowohl Grundlagen der Neuraltherapie (z. B. Dr. med. Hans Barop: Wirkmechanismen, Prof. Dr. Jürgen Giebel: Grundlagen des übertragenen Schmerzes und des Sympathikus, Dr. med. Stefan Weinschenk: wissenschaftliche Grundlagen des Störfeld-Konzepts) als auch anwendungsspezifische Aspekte der Neuraltherapie. </strong><br />
<img class="alignnone" title="III. Internationaler Neuraltherapie-Kongress Istanbul, Türkei" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/031_Neuraltherapie_Kongress_Istanbul.jpg" alt="" width="418" height="246" /><br />
<span id="more-1963"></span></p>
<h2><span style="color: #333399;">Donnerstag, 3. Juni</span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>18:30 Uhr – <strong>Begrüßung und Presseerklärung</strong></p>
<p><span style="color: #cd0824;"><strong>Prof. Dr. Hüseyin Nazlikul</strong></span>, Kongressvorsitzender und Präsident der BNR (<a href="http://www.noralterapi.com.tr/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.noralterapi.com.tr');">Türkische Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke</a>)</p>
<p><span style="color: #cd0824;"><strong>Prof. Dr. Cihan Aksoy</strong></span>, Kongressvorsitzender</p>
<p><span style="color: #cd0824;"><strong>Dr. med. Hans Barop</strong></span>, Ehrenpräsident der BNR, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der IGNH, <a href="https://www.amazon.de/dp/3777311111?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3777311111&amp;adid=041TRNZGH0Q6N1TEK1ZR&amp;" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.amazon.de');">Fachbuchautor</a></p>
<p><span style="color: #cd0824;"><strong>Imke Plischko</strong></span>, Vorstandsmitglied der IGNH (<a href="http://www.neuraltherapie-online.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');">Internationale medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke Regulationstherapie</a>)</p>
<p><span style="color: #cd0824;"><strong>Dr. Wolfgang Ortner</strong></span>, Präsident der ÖNR (<a href="http://www.neuraltherapie.at/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie.at');">Österreichische Medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung</a>)</p>
<p><span style="color: #cd0824;"><strong>Dr. med. Gerasimos Papathanasiou</strong></span>, Präsident der <a href="http://www.neuraltherapy.gr/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapy.gr');">Griechischen Gesellschaft für Neuraltherapie</a></p>
<p><span style="color: #cd0824;"><strong>Dr. Barbara Doll</strong></span>, Vorstandsmitglied des ZAEN (<a href="http://www.zaen.org/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.zaen.org');">Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin</a>)</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><img class="alignnone" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/031_Neuraltherapie_Kongress_Istanbul_2.jpg" alt="" width="418" height="81" /></span></p>
<h2><span style="color: #333399;">Freitag, 4. Juni</span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>08.30 Uhr &#8211; <strong>Begrüßung, Eröffnung und Einführung</strong><br />
Nazlikul,  Aksoy, Barop und Plischko</p>
<p>09.15 Uhr &#8211; <strong>Systemische Wirkmechanismen der Neuraltherapie</strong><br />
Dr. med. Hans Barop</p>
<p>09.45 Uhr &#8211; <strong>Die Grundlagen des übertragenen Schmerzes und des Sympathikus</strong>, Prof. Dr. Jürgen Giebel</p>
<p>10.15 Uhr &#8211; <strong>Kiefergelenkstörungen -Stomatognetiksystem aus ganzheitlicher und neuraltherapeutischer Sicht</strong><br />
Prof. Dr. Dr. Hüseyin Nazlikul</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">11.00 Uhr -</span> <span style="color: #333399;"><strong>Kaffeepause</strong></span></h3>
<h3><span style="color: #333399;"><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</strong></span></h3>
<p>11.30 Uhr &#8211; <strong>Stellenwert der Komplementärmedizin in der Türkei</strong><br />
Prof. Dr. Cihan Aksoy</p>
<p>12.00 Uhr &#8211; <strong>Fertilitätsmedizin aus neuraltherapeutischer Sicht</strong><br />
Dr. Barbara Doll</p>
<p>12.20 Uhr &#8211; <strong>Stellenwert der Neuraltherapie in der Inneren Medizin</strong>, Dr. med. Petja Piehler</p>
<p>12.40 Uhr &#8211; <strong>Zerebrovasküläre Störungen</strong><br />
Doz. Dr. Ülkü Türk Börü</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">13.00 Uhr -</span> <span style="color: #333399;"><strong>Mittagspause</strong></span></h3>
<h3><span style="color: #333399;"><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</strong></span></h3>
<p>14.30 Uhr &#8211; <strong>Neuraltherapie beim Schmerz : Neuro-endokrino-immunologische Aspekte</strong>, Dr. med. G. Papathanasiou</p>
<p>15.00 Uhr &#8211; <strong>Parallelen zwischen Psychotherapie  (Integrative Gestalttherapie) und  (primär somatischen) Regulationstherapien</strong><br />
Dr. Roswitha Bergsmann</p>
<p>15.30 Uhr &#8211; <strong>Anwendungsformen der  Neuraltherapie in der Alltagpraxis</strong>, Dr. med. Frederic von Orelli</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">16.00 Uhr &#8211; Kaffeepause</span></h3>
<h3><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p>16.15 Uhr &#8211; <strong>Säure-Basen-Balance verstehen und therapieren</strong><br />
Dr. Tijen Acarkan</p>
<p>16.30 Uhr &#8211; <strong>Avaskuläre Nekrose des Hüftkopfes und Möglichkeiten der Neuraltherapie</strong><br />
Dr. Hasan Dogan</p>
<p>16.45 Uhr &#8211; <strong>Sudeck Dystrophie mit Neuraltherapie behandeln</strong><br />
Dr. Neslihan Özkan</p>
<p>17.15 Uhr &#8211; <strong>Neuraltherapie bei Chronischem Müdigkeitssyndrom</strong><br />
Dr. Demet Erdogan</p>
<p>17.30 Uhr &#8211; <strong>Neuraltherapeutische Behandlung von Spannungs- und zervikogener Kopfschmerzen</strong><br />
Dr. Ömer Karadas</p>
<p>17.45 Uhr &#8211; <strong>Benign paroxysmal positional vertigo (BPPV)</strong><br />
Dr. Serhan Yildirim, Doc. Dr. Ülkü Türk Börü</p>
<p>18.00 Uhr -<strong> Idiopathische Facialisparese mit Neuraltherapie behandeln</strong>, Dr. Cigdem Cemberci, Doc. Dr. Ülkü Türk Börü</p>
<p>18.30 Uhr &#8211; <strong>Vereinswahl</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><img class="alignnone" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/031_Neuraltherapie_Kongress_Istanbul_2.jpg" alt="" width="418" height="81" /></span></p>
<h2><span style="color: #333399;">Samstag, 5. Juni</span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>09.00 Uhr &#8211; <strong>Pelvipathie</strong><br />
Dr. Wolfgang Ortner</p>
<p>09.20 Uhr &#8211; <strong>Interventionelle Schmerztherapie – Neuraltherapie</strong><br />
Dr. Helmut Liertzer</p>
<p>09.40 Uhr &#8211; <strong>Makuladegeneration</strong><br />
Imke Plischko</p>
<p>10.00 Uhr &#8211; <strong>Neue Untersuchungen zum Sympathikus und die Bedeutung für die Neuraltherapie</strong><br />
Prof. Dr. Jürgen Giebel</p>
<p>10.15 Uhr &#8211; <strong>Metabolisches Syndrom und die Rolle des Darms</strong><br />
Dr. med. Hans Barop</p>
<p>10.40 Uhr &#8211; <strong>N.N.</strong>, Prof. Dr. Hüseyin Nazlikul</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">10.45 Uhr &#8211; Kaffeepause</span></h3>
<h3><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p>11.00 Uhr &#8211; <strong>Diagnosemöglichkeiten in der Regulationsmedizin</strong>, Peter Mölleney</p>
<p>11.30 Uhr &#8211; <strong>Wirkung der bioenergetischen Regulationsprozesse und Magnetfeldtherapie</strong>, Peter Holz</p>
<p>12.00 Uhr &#8211; <strong>Wirkung der Biophotontherapie</strong>, Dr. Murat Unan</p>
<p>12.15 Uhr &#8211; <strong>Darm als Basis der Gesundheit – Die Rolle der Darmflora und Symbioselenkung</strong>, Prof. Dr. Hüseyin Nazlikul</p>
<p>12.45 Uhr &#8211; <strong>Biologische Medizin</strong>, Burkhard Koch</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">13.00 Uhr &#8211; Mittagspause</span></h3>
<h3><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p>14.30 Uhr &#8211; <strong>Workshop I.</strong></p>
<p>Dr. med. G. Papathanasiou, Dr.dent. Tijen Dürer: <span style="color: #c60511;"><strong>Zahn</strong></span><br />
Dr. med.Frederic von Orelli: <span style="color: #c60511;"><strong>Kopf- und Gesichtsschmerz mit Neuraltherapie</strong></span><br />
Dr. med. Wolfgang Ortner, Dr. med Barbara Doll: <span style="color: #c60511;"><strong>Hormonal und Infertilitätsmedizin aus Sicht der Neuraltherapie</strong></span><br />
Dr. med. Hans Barop: <span style="color: #c60511;"><strong>Metabolitisches Syndrom</strong></span><br />
Dr. med. Hasan Doğan: <span style="color: #c60511;"><strong>Myofacial &#8211; und Triggerpunkttherapie</strong></span></p>
<p><span style="color: #c60511;"><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</strong></span></p>
<h3><span style="color: #333399;">16.30 Uhr &#8211; Kaffeepause</span></h3>
<h3><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p>16.45 Uhr &#8211; <strong>80 Fälle von Epikondylitis lateralis humeri und die Behandlung durch Neuraltherapie und manuelle Therapie</strong><br />
Dr.Tijen Acarkan, Prof. Dr. Hüseyin Nazlikul</p>
<p>17.00 Uhr &#8211; <strong>Wissenschaftliche Grundlagen zum Störfeld und seiner Therapie (Störfeldtherapie)</strong>, Dr. med. Stefan Weinschenk</p>
<p>17.30 Uhr &#8211; <strong>Wirkung der Neuraltherapie auf das vegetative Nervensystem, gemessen an der Veränderung der Herzfrequenzvariation (HRV). Spielt die Art der Neuraltherapie eine Rolle?</strong> Katharina Hennrich, Dr. med. Stefan Weinschenk</p>
<p>18.00 Uhr &#8211; <strong>Freie Vorträge</strong></p>
<p>19.30 Uhr &#8211; <strong>Galaabend</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><img class="alignnone" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/031_Neuraltherapie_Kongress_Istanbul_2.jpg" alt="" width="418" height="81" /></span></p>
<h2><span style="color: #333399;">Sonntag, 6. Juni</span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>09.00 Uhr &#8211; <strong>Workshop II.</strong></p>
<p>Dr. med. Neslihan Özkan: <span style="color: #b9081a;"><strong>Schulter</strong></span><br />
Imke Plischko, Dr. med.Demet Erdoğan: <span style="color: #b9081a;"><strong>Ganglion zervikales sup. und inf.</strong></span><br />
Dr. med.Frederic von Orelli: <span style="color: #b9081a;"><strong>Injektionstechniken, Gelenkbeschwerden und Gelenktherapie mit Gelenkinjektionen</strong></span><br />
Dr. med.Stefan Weinschenk : <span style="color: #b9081a;"><strong>Pelvipathie und Rückenbeschwerden</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">10.45 Uhr &#8211; Kaffeepause</span></h3>
<h3><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p>11.00 Uhr &#8211; <strong>Kombinationstherapie: Neuraltherapie mit Ozon</strong><br />
Dr. Hasan Dogan</p>
<p>11.30 Uhr &#8211; <strong>Neuraltherapie bei rheumatischer Arthritis</strong><br />
Dr. Neslihan Özkan</p>
<p>11.45 Uhr &#8211; <strong>Osteoarthritisbehandlung mit Neuraltherapie</strong><br />
Dr. Nesrin Sezen</p>
<p>12.00 Uhr &#8211; <strong>Candida Albicans und Therapie &#8211; Möglichkeiten</strong><br />
Dr. Tijen Acarkan</p>
<p>12.15 Uhr &#8211; <strong>Schmerztherapie aus ganzheitlicher Sicht</strong><br />
Dr. Esra Gümüs Beyazit</p>
<p>12.30 Uhr &#8211; <strong>Spannungskopfschmerzen aus Sicht der Homöopathie</strong>, Dr. Levent Buda</p>
<p>12.45 Uhr &#8211; <strong>Postoperative Rückenschmerzen radiologisch bewerten und neuraltherapeutisch behandeln</strong><br />
Dr. Aybars Akkor, Dr. Ozan Tanyö</p>
<p>13.15 Uhr &#8211; <strong>Oberluftwege  Beschwerden mit Neuraltherapie behandeln</strong>, Dr. Demet Erdogan</p>
<p>13.30 Uhr &#8211; <strong>Fazit  und Ausblick</strong><br />
Prof. Dr. Hüseyin Nazlikul, Prof. Dr. Cihan Aksoy, Imke Plischko</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><a href="http://www.noralterapi.com.tr/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.noralterapi.com.tr');">Türkische Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke (BNR)</a></p>
<p><a href="http://neuraltherapie.doktorlariz.biz/?cid=15528" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/neuraltherapie.doktorlariz.biz');">Kongress-Details (Anmeldung, Unterkunft etc.)</a></p>
<p><a href="http://www.thegreenpark.com/gpbostanci_ger/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.thegreenpark.com');">The Green Park Hotel Bostancı</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/" target="_self">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuraltherapie: Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) entscheidet über Aufnahme in den Leistungskatalog der oblig. Krankenpflegeversicherung (OKP)</title>
		<link>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1862</link>
		<comments>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1862#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 11:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Neuraltherapie.Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuraltherapie.Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Neuraltherapie]]></category>
		<category><![CDATA[RCT]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1862</guid>
		<description><![CDATA[

Mit großer Mehrheit haben die Schweizer am 17. Mai 2009 für die Verankerung der Komplementärmedizin in der Schweizer Verfassung gestimmt (→ Abstimmung →  Ergebnisse). In einem neuen Verfassungsartikel heißt es seit numehr einem Jahr: »Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.« Vor einer Aufnahme in den Leistungskatalog der sog. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Mit großer Mehrheit haben die Schweizer am 17. Mai 2009 für die Verankerung der Komplementärmedizin in der Schweizer Verfassung gestimmt (→ <a href="http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/03153/index.html?lang=de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bag.admin.ch');">Abstimmung</a> →  <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/abstimmung_hochrechnung_biometrischer_pass_komplementaermedizin_1.2571713.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.nzz.ch');">Ergebnisse</a>). In einem neuen Verfassungsartikel heißt es seit numehr einem Jahr: <span style="color: #bd041e;">»Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.«</span> Vor einer Aufnahme in den Leistungskatalog der sog. obligatorischen Krankenpflegeversicherung (<a href="http://www.bag.admin.ch/themen/krankenversicherung/00263/00264/index.html?lang=de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bag.admin.ch');">OKP</a>) muss allerdings genau dokumentiert werden, dass ein Therapiekonzept die Kriterien <em>Wirksamkeit</em>, <em>Zweckmäßigkeit</em> und <em>Wirtschaftlichkeit</em> <em>(WZW) </em>erfüllt. Wie das Schweizer <a href="http://www.bag.admin.ch/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bag.admin.ch');">Bundesamt für Gesundheit (BAG)</a> soeben meldete, haben verschiedene Fachgesellschaften ihre wissenschaftlichen Begründungen nun eingereicht. Das Gesuch der <em>Neuraltherapeuten </em>wurde übrigens unter Federführung von <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?page_id=50" target="_self">Prof. Dr. med. Lorenz Fischer</a> erstellt, der dieses Weblog als wissenschaftlicher Beirat berät.</strong><br />
<img class="alignnone" title="Bundesamt für Gesundheit (BAG), Schweiz" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/030_Bundesamt_f%C3%BCr_Gesundheit_Schweiz.jpg" alt="" width="418" height="136" /><br />
<span id="more-1862"></span></p>
<h2>Aktuelle Meldung des BAG</h2>
<p>In einer am 29.04.2010 veröffentlichten<strong> <a href="http://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&amp;msg-id=32878" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.news.admin.ch');">Information des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG)</a> </strong>heißt es u.a.:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Die Fachgesellschaften für Anthroposophische Medizin, Homöopathie, <span style="color: #ff0000;">Neuraltherapie</span>, Phytotherapie sowie Traditionelle Chinesische Medizin haben beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) Gesuche um Aufnahme ihrer komplementärmedizinischen Leistungen in den Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) eingereicht. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) wird voraussichtlich <strong>bis Ende Jahr den Entscheid darüber fällen</strong>.  &#8230;  Für die Aufnahme von komplementärmedizinischen Leistungen in die OKP  gelten dieselben Bestimmungen wie vor der Abstimmung. Dies bedeutet,  dass die Gesuche dokumentieren müssen, dass die Leistungen den Kriterien  Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW) entsprechen.“</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>„Alltagswirksamkeit“</h2>
<p>Hoch interessant ist ein Verweis des BAG auf die Weiterentwicklung des Aufnahmeverfahrens: <span style="color: #333399;"><em>„Methodologisch wird unter anderem die Alltagswirksamkeit berücksichtigt.“</em></span> Dies ist eine deutliche Relativierung des bisherigen Goldstandards RCT (→<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=828" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');"> Kritik an randomisierten klinischen Studien</a>). <em>Randomisierte klinische Studien (RCTs)</em> stehen schon seit geraumer Zeit u.a. wegen ihrer niedrigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Validit%C3%A4t" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');"><em>externen Validität</em></a> in der Kritik. Sie eignen sich zwar sehr gut, um spezifische und unspezifische Effekte zu messen. Durch die künstlichen Bedingungen des „klinischen Labors“ und die Vernachlässigung unspezifischer Faktoren sind randomisierte klinische Studien jedoch tendenziell ungeeignet, um Aussagen zur Wirksamkeit einer Therapie unter Alltagsbedingungen zu machen. Der das Bundesministerium für Gesundheit beratende Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen betonte schon 2003: <span style="color: #333399;"><em>„Randomisierte, kontrollierte, klinische Studien, die lediglich die Effektivität (und gegebenenfalls Effizienz) einer Maßnahme unter artifiziellen Studienbedingungen (›efficacy‹) beschreiben, werden in vielen Fällen überbewertet.“</em></span> ( → <a href="http://www.svr-gesundheit.de/Gutachten/Gutacht03/kurzf-de03.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.svr-gesundheit.de');">SVR: Gutachten 2003. Kurzfassung, Seite 87</a>)</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>RCTs alleine reichen nicht aus</h2>
<p>Warum dies so ist, das hat Prof. Harald Walach übrigens schon 2001 im wissenschaftlichen Journal <em>Forschende Komplementärmedizin</em> erläutert (siehe: <strong><a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ProduktNr=224242&amp;Ausgabe=228275&amp;ArtikelNr=57221" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">Das Wirksamkeitsparadox in der Komplementärmedizin</a></strong>). Die Stärke randomisierter klinischer Studien (sie filtern unspezifische Effekte) ist gleichzeitig ihre große Schwäche. RCTs unterschlagen die große Bedeutung unspezifischer Effekte im therapeutischen Alltag. Harald Walach bezeichnet die <em>spezifischen Effekte</em> als Zwerge, die ihre Wirkung auf dem Rücken gigantischer <em>unspezifischer Effekte</em> entfalten und kam daher schon vor neun Jahren zu folgendem Fazit:</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„</em></span><span style="color: #333399;"><em><strong>1.</strong> Es kann nicht angehen, dass man die <strong>spezifischeWirksamkeit zur alleinigen Richtschnur von Effektivität </strong>einer Therapieform macht.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em><strong>2.</strong> <strong>Um die gesamte Effektivität zu kennen, benötigt man verschiedene Studienansätze</strong>, die sich komplementär ergänzen müssen: placebokontrollierte Studien, um die Grösse des spezifischen Effekts schätzen zu können; offene, randomisierte Vergleichsstudien, um die Wirksamkeit gegenüber Standardbehandlung schätzen zu können; vergleichende Studien an natürlichen Gruppen, um die Effekte in unkontrollierten Praxis-Settings zu sehen; und schliesslich gross angelegte «Outcome»-Studien mit langen Beobachtungszeiten, um die Effekte in einer weitgestreuten Praxis zu dokumentieren. Erst alle Methoden zusammen ergeben das Mosaik der tatsächlichen Effekte einer Behandlungsmethode.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em><strong>3.</strong> Es wird Zeit, dass wir uns um die Frage kümmern, <strong>was eigentlich die unspezifischen Therapieeffekte ausmacht</strong>. Möglicherweise sind gerade sie die gemeinsame Endstrecke sehr vieler therapeutischer Bemühungen. Möglicherweise sind sie auch die Brücke zu konventionellen Behandlungsweisen. Möglicherweise zeigt sich in ihnen, wie Selbstheilungsprozesse funktionieren. Dies müsste eigentlich nicht nur komplementärmedizinische, sondern alle Forscher interessieren.“</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><strong>Ein</strong> weiteres großes Defizit von RCTs ist in der Problematik zu sehen, dass sich Studienergebnisse auf den <em>durchschnittlichen Patienten</em> beziehen, ihre <em>Anwendung auf den Einzelfall</em> jedoch nicht automatisch möglich ist. Harald Walach betont: <span style="color: #333399;"><em>„Was der Mehrheit der Patienten nützt, kann sehr wenigen äußerst gefährlich werden oder für eine große Minderheit unbrauchbar sein.“</em></span> Siehe zu dieser Thematik auch der Blog-Artikel <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1338" target="_self">„EBM-Kritik: Prof. Harald Walach und das Problem mit der Integrativen Medizin“</a> hier im Neuraltherapie.Blog.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><span style="color: #333399;"><span style="color: #000000;"><strong>Die</strong> Meldung des </span></span>Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) zur <em>Berücksichtigung der Alltagswirksamkeit</em> liest sich so, als ob die von Walach beschriebenen Zusammenhängte nun auch gesundheitspolitisch berücksichtigt werden &#8211; zumindest in der Schweiz.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2><span style="color: #333399;"><span style="color: #000000;">Links zum Thema Forschungsmethodik:</span></span></h2>
<p><a href="http://www.ifaemm.de/Abstract/PDFs/CBM_Buch.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ifaemm.de');"><img class="alignnone" title="Helmut Kiene: Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/041%20H.%20Kiene%20-%20Komplement%E4re%20Methodenlehre.jpg" alt="" width="250" height="420" /></a></p>
<p><strong>Grundlagen:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Validit%C3%A4t" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">»Validität«</a>, Wikipedia</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(1989)</strong></span> <strong>Prof. Dr. Joachim Hornung</strong>, <a href="http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/dok_hornung_tpk_doppelblindstudien1.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.carstens-stiftung.de');">»Zur Problematik der Doppelblindstudien«</a>, therapeutikom 3 (12) 696-701, Dezember 1989,</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(1996)</strong></span> <strong>Prof. Dr. Joachim Hornung</strong>, »Mein wichtigstes Anliegen zur Methodologie«, Schattauer Verlag, zu finden auf der Seite <a href="http://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?../hornung/ho_000d_.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.datadiwan.de');">»Schwerpunktthemen der Arbeitsgruppe von Prof. Hornung«</a>, (siehe Link am Ende des Absatzes unter »1. Methodologie«)</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(1997)</strong></span> <strong>K. Linde, D. Melchart, W. Weidenhammer</strong>, »Randomisierte klinische Studien in der Komplementärmedizin &#8211; mehr Schaden als Nutzen?«, <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Doi=210319" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');"><em>Forschende Komplemetärmedizin</em> 1997;4:169-173 (DOI: 10.1159/000210319)</a></p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(1998)</span></strong> <strong>Prof. Dr. Joachim Hornung</strong>, »Warum suchen wir nach Alternativen zu randomisierten klinischen Studien?«, <a href="http://www.datadiwan.de/magazin/index.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.datadiwan.de');">DATADIWAN</a>, siehe Link zu diesem Artikel unter »Vorträge«</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(2001)</strong></span> <strong>Dr. med. Helmut Kiene</strong>, <a href="http://www.ifaemm.de/Abstract/PDFs/CBM_Buch.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ifaemm.de');">»Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung &#8211; Cognition-based Medicine«</a>, Springer</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(2001)</strong></span> <strong>Prof. Dr. Harald Walach</strong>, <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ProduktNr=224242&amp;Ausgabe=228275&amp;ArtikelNr=57221" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">»Das Wirksamkeitsparadox in der Komplementärmedizin«</a>, <em>Forschende Komplementärmedizin</em></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(2002)</strong></span> <strong>Prof. Dr. Harald Walach</strong>, <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ArtikelNr=69237&amp;Ausgabe=229026&amp;ProduktNr=224242&amp;filename=69237.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">»Wirkung der Bedeutung: Eine semiotische Plazebo-Definition«</a>, Kommentar im Journal Club, <em>Forschende Komplementärmedizin</em></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(2004)</strong></span> <strong>Prof. Dr. Harald Walach</strong>, <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ProduktNr=224242&amp;Ausgabe=230415&amp;ArtikelNr=80555&amp;filename=80555.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">»Zirkulär statt hierarchisch«</a>, <em>Forschende Komplementärmedizin</em></p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2005)</span> Dr. med. Gunver S. Kienle</strong>, <a href="http://www.ifaemm.de/Abstract/PDFs/GK05_1.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ifaemm.de');">»Gibt es Gründe für Pluralistische Evaluationsmodelle? Limitationen der Randomisierten Klinischen Studie«</a>, ZaeFQ</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2005)</span></strong> <strong>Prof. Dr. Joachim Hornung</strong>, <a href="http://www.mutual-mente.com/doppelblindstudien/index.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mutual-mente.com');">»Kritik der Doppelblindstudien«</a>, www.mutual-mente.com</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2006)</span> Prof. Dr. med. Stefan N. Willich</strong>, <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=52844" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.aerzteblatt.de');">»Randomisierte kontrollierte Studien: Pragmatische Ansätze erforderlich«</a>, <em>Deutsches Ärzteblatt</em> 2006; 103(39): A 2524–9</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2006)</span> Harald Walach, Torkel Falkenberg, Vinjar Fønnebø, George Lewith, Wayne B Jonas</strong>,<a href="http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-2288-6-29.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.biomedcentral.com');"> »Circular instead of hierarchical: methodological principles for the evaluation of complex interventions«</a> , <em>BMC Medical Research Methodology 2006, </em>6:29 doi:10.1186/1471-2288-6-29</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2007)</span> Prof. Dr. Jürgen Kriz</strong>, <a href="http://www.waks.de/files/Kriz-WAKS-Vortrag-07.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.waks.de');">»Wie evident ist die Evidenzbasierung?«</a>, WAKS</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2008)</span> Prof. Sir Michael Rawlins</strong>, <a href="http://www.rcplondon.ac.uk/pubs/contents/304df931-2ddc-4a54-894e-e0cdb03e84a5.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.rcplondon.ac.uk');">»De testimonio: On the evidence for decisions about the use of therapeutic interventions«</a>, <em>CLINICAL MEDICINE 2008-12</em></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(2009)</strong></span> <strong>Prof. Dr. Claudia Witt</strong>,<em> </em><a href="http://www.charite.de/epidemiologie/documents/Witt_Komplementmed_Aerzteblatt2009.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.charite.de');">Komplementärmedizin &#8211; Weitere Forschung ist die Basis für Integration in die Versorgung</a>, <em>Deutsches Ärzteblatt</em>, Jg. 106, Heft 37, 11. September 2009</p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/" target="_self">Home</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Procain? Neuraltherapie und die Funktion des Lokalanästhetikums (Teil 1)</title>
		<link>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1730</link>
		<comments>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1730#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 15:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imke Plischko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Imke Plischko]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalanästhetikum]]></category>
		<category><![CDATA[Neuraltherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Neuraltherapie-Fachartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Procain]]></category>

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Betrachtet man die Neuraltherapie aus der Perspektive der Pharmakologie, so überrascht das 1925 von Ferdinand Huneke entdeckte Therapiekonzept gleich durch zwei Besonderheiten: 1. Neuraltherapeuten setzen zwar ein Pharmakon ein. Sie führen jedoch keine medikamentöse Behandlung im klassischen Sinne durch. 2. Obwohl sie ein Lokalanästhetikum wie z. B. Procain injizieren, geht es ihnen nicht um die [...]]]></description>
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<p><img class="alignnone" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/AAA%20Plischko.jpg" alt="" width="139" height="164" /></p>
<p><strong>Betrachtet man die Neuraltherapie aus der Perspektive der Pharmakologie, so überrascht das 1925 von Ferdinand Huneke entdeckte Therapiekonzept gleich durch zwei Besonderheiten: 1. Neuraltherapeuten setzen zwar ei<span style="color: #000000;">n <em>Pharmakon</em> ein. Sie führen jedoch keine medikamentöse Behandlung im klassischen Sinne durch. 2. Obwohl sie ein <em>Lokalanästhetikum</em> wie z. B</span>. Procain injizieren, geht es ihnen nicht um die lokal betäubende Wirkung. Die zeitlich begrenzte Schmerzausschaltung ist in der Neuraltherapie eine Nebenwirkung ohne jede therapeutische Bedeutung. Ziel der Neuraltherapie ist es vielmehr, eine pathogene (Krankheiten erregende) Reizung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sympathikus" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Sympathikus</a> zu unterbrechen. <span style="color: #bc051b;">Erfahren Sie nachfolgend, welche Funktion das Lokalanästhetikum in der Neuraltherapie hat.</span></strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Das vegetative Nervensystem und seine Bedeutung in der Neuraltherapie" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/015%20Nerven.jpg" alt="" width="418" height="332" /><br />
<span id="more-1730"></span><br />
Dieser Beitrag fasst u.a. Darstellungen von <strong>Dr. med. Hans Barop</strong> (→ <strong><a href="https://www.amazon.de/dp/3777311111?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3777311111&amp;adid=041TRNZGH0Q6N1TEK1ZR&amp;" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.amazon.de');">„Lehrbuch und Atlas der Neuraltherapie nach Huneke“</a></strong>)  gekürzt und stark vereinfacht zusammen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Das vegetative Nervensystem</h2>
<p>Ein zentrales Postulat der Neuraltherapie lautet: <strong>Fast jede Erkrankung verläuft unter wesentlicher Mitbeteiligung des vegetativen Nervensystems (speziell des Sympathikus).</strong> Dies gilt insbesondere für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entz%C3%BCndung" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Entzündungen</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Degeneration" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Degeneration</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Allergien</a> und das Phänomen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schmerz" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Schmerz</a>. Auf der Internetseite der Praxis Dr. Jaschke findet sich diesbezüglich folgender wichtiger Hinweis:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Der Pathologe Ricker beschrieb schon 1932 die Art und Weise, wie die kleinen Nervenfasern des Sympathikus, mit denen alle Arterien reichlich versorgt sind, auf den Blutfluss in den Gefäßen wirken. Ricker bewies die Abhängigkeit der <strong>Entstehung von</strong> <strong>Erkrankungen der Organe</strong> <strong>vom Reizzustand des Sympathikus</strong>. Er zeigte in seinen Experimenten, dass ein <strong>krankmachender Reiz</strong>, der zu Veränderungen in den Körpergeweben führt, primär nicht an der Zelle, sondern <strong>am Sympathikus ansetzt</strong>.“ </em><span style="color: #000000;">(<strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.dr-jaschke.de/Neuraltherapie-nach-Huneke-in-Wiesbaden.74.0.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dr-jaschke.de');">Homepage Praxis </a></span></span><a href="http://www.dr-jaschke.de/Neuraltherapie-nach-Huneke-in-Wiesbaden.74.0.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dr-jaschke.de');">Dr. Jaschke</a>)<span style="color: #333399;"><em><br />
</em></span></p>
<p><strong>Das</strong><strong> </strong>vegetative Nervensystem (VNS)<strong> </strong>steuert eine große Anzahl lebenswichtiger Körper- und Organfunktionen wie z. B. <em>Atmung</em>, <em>Stoffwechsel</em>, <em>Verdauung</em> oder <em>Herzschlag</em>. Der Pharmakologe und Facharzt für Innere Medizin Dr. med. Johann Diederich Hahn-Godeffroy bezeichnet das VNS als <span style="color: #000000;"><em>„hochvernetztes biokybernetisch arbeitendes Regulationssystem“</em></span>, welches mithilfe der „Zügel“ Sympathikus und Parasympathikus sowie mittels Impulssteigerung oder Impulsdämpfung zur Erhaltung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstregulation" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Homöostase</a> beiträgt. Nicht nur lebenserhaltende Körperfunktionen sondern auch krank machende (pathophysiologische) Vorgänge werden durch das VNS beeinflusst. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Ricker" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Gustav Ricker</a>, Wissenschaftler, Arzt und einer der bedeutendsten Pathologen seiner Zeit,  stellte schon in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts fest, dass das VNS (vor allem der Sympathikus) als reizübermittelndes und regulativ tätiges Nervensystem bei jedem pathophysiologischen Vorgang an erster Stelle beteiligt ist. <span style="color: #333399;"><strong>Neuraltherapeuten nutzen diese Erkenntnis, indem sie <em>Störungen der Sympathikusfunktion</em> als Krankheitsursache erkennen und therapieren.</strong></span></p>
<p><strong>Wie</strong> kann man sich diesen Mechanismus konkret vorstellen? Im normalen Reizzustand regelt der Sympathikus die <em>Gewebedurchblutung</em> je nach Belastung automatisch, so dass die Zellfunktion und –erneuerung aufeinander abgestimmt und harmonisch ablaufen kann. Jeder zu starke Reiz am Sympathikus verändert dieses Gleichgewicht jedoch und beeinflusst besonders die Gewebedurchblutung. Bleibt es bei einem <em>kurzfristigen</em> <em>Reiz</em>, so kommt es zu keiner wesentlichen Störung der Durchblutung und damit auch nicht zu Störungen der Gewebefunktion sowie zu Krankheitszeichen. <em>Bleibt der Reiz jedoch bestehen</em> und kann er nicht abgebaut werden, dann treten je nach Lokalisation der Störung entsprechende Beschwerden und Krankheitssymptome auf.</p>
<p><strong>Nehmen</strong> wir ein Beispiel: Bereits anhaltende kleinste Entzündungsreize führen zu vermehrter Sympathikuserregung und als Folge davon zu einer Gefäßengstellung, Verlangsamung der Durchblutung und damit zur Entzündung des Gewebes. Die damit verbundene Funktionsstörung und der daraus resultierende Reizzustand des vegetativen Nervensystems (des „erkrankten“ Gewebes) kann sich in fernabliegende Regionen des Körpers fortleiten und dort chronische Erkrankungen (Asthma, Migräne, Entzündungen, Organleiden, Neuralgien usw.) unterhalten. Gustav Ricker zeigte in Tierexperimenten, dass das VNS in diesem Zusammenhang wie ein „Speicher“ von Funktionsstörungen wirkt. Rickert sprach von der „Engrammierbarkeit“ des VNS. Mit diesem Begriff umschrieb er das Phänomen, dass zeitlich weit zurückliegende krank machende Reizungen des vegetativen Nervensystems in diesem gespeichert werden. <span style="color: #b80929;"><strong><span style="color: #333399;">Ist eine Erkrankung nun mit einer Störung der Sympathikusfunktion verbunden, so können die Symptome nur dann geheilt werden, wenn auch die <em>Sympathikusfunktion normalisiert</em> wird.</span> </strong><span style="color: #000000;">Genau darum geht es in der Neuraltherapie.</span><strong><br />
</strong></span></p>
<h2>Symptom und Sympathikusfunktion</h2>
<p>Wer das Grundprinzip der Neuraltherapie verstehen will, der muss die Wechselbeziehung zwischen den <em>Symptomen</em> einer Erkrankung und einer <em>gestörten Sympathikusfunktion</em> erkennen. Es handelt sich hier quasi um ein „Doppelpack“, bei dem das Eine (Störung der Sympathikusfunktion) das Andere (Symptome der Erkrankung) bedingen kann. Aus Sicht der Neuraltherapie können Verletzungen (auch Operationen), Erkrankungen (Mandelentzüdungen, Lungenentzündungen, Nebenhöhlenentzündgen, Durchfall, usw.) ja sogar psychische Stressfaktoren wie z. B. emotionaler Schock die Sympathikusfunktion dauerhaft beeinträchtigen. Die gestörte Sympathikusfunktion wiederum beeinträchtigt anschließend die Regulationsfähigkeit des vegatativen Nervensystems und kann eine Erkrankung über viele Jahre hinweg „nähren“, auch wenn das Stress-Ereignis als Auslöser der Erkrankung schon lange zurückliegt. <span style="color: #333399;"><strong>Dieser simple Mechanismus erklärt die aus Sicht der modernen Medizin unerklärlichen und verblüffenden Erfolge der Neuraltherapie.</strong></span> <span style="color: #333399;"><strong>Wird der Sympathikus therapiert und geheilt, so verschwinden meist auch die durch seine Fehlfunktion ausgelösten Krankheitssymptome.</strong></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</strong></span></p>
<h3><span style="color: #b30323;"><strong><span style="color: #000000;">Fortsetzung:</span> Teil 2 dieser Serie folgt &#8230;</strong></span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/" target="_blank"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>That’s how lobbying works: Edzard Ernst and the &#8220;Evidence Check 2: Homeopathy&#8221; (UK House of Commons)</title>
		<link>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1620</link>
		<comments>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1620#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 10:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imke Plischko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Imke Plischko]]></category>
		<category><![CDATA[Edzard Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Harald Walach]]></category>

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		<description><![CDATA[

“That’s how lobbying works”: A committee of the UK House of Commons has just come to the conclusion that homeopathic medicines are nothing more than placebos. The “reviewers” have requested the government to exclude homeopathy from the list of services covered by the National Health Service (NHS) and discontinue research in this area. However, a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong><span style="color: #d50b1f;">“That’s how lobbying works”:</span> A committee of the UK House of Commons has just come to the conclusion that homeopathic medicines are nothing more than placebos. The “reviewers” have requested the government to exclude homeopathy from the list of services covered by the <em>National Health Service (NHS)</em> and discontinue research in this area. However, a closer scrutiny of the evaluation criteria and the process and procedures of the “report” raises serious doubts about its validity. <span style="color: #d6092a;">The report does not reflect the current state of international research</span>, and in our view, its key issues reflect the personal opinion of a single person: Professor Edzard Ernst. The editorial staff of <a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heilpraxisnet.de');">Heilpraxisnet.de</a> has requested the journalist, Claus Fritzsche, to give his assessment of this issue.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Interview mit Claus Fritzsche: Evidence  Check 2: Homeopathy and Edzard Ernst" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/029_Claus_Fritzsche_Interview.jpg" alt="" width="418" height="255" /></p>
<p><em><strong>Photo: </strong></em><em>Claus Fritzsche is a freelance journalist. His areas of specialization are holistic health, complementary medicine and research, and border areas of psychology.</em><br />
<span id="more-1620"></span><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Mr. Fritzsche, the report issued by the UK House of Commons <em>Science and Technology Committee</em> concludes that homeopathic medicines are not effective and should therefore not be funded or approved. How do you assess the quality of this report?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus Fritzsche:</strong></span> Considering the still many open questions, I’d rather not offer a final judgment on this issue at this time. However after skim-reading the 275-page report, it is apparent that <strong><a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">Evidence Check 2: Homeopathy</a></strong> gives a false picture of the current state of research on homeopathy and fails to provide transparency on the process and procedures used.</p>
<p>In my opinion, the UK House of Commons Science and Technology Committee <em>put on a big show</em> … which however does not answer the question as to why, of the arguments put forth at the <strong><a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/memo/homeopathy/contents.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">public hearing</a></strong>, those of <a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/memo/homeopathy/ucm1402.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">Prof. Harald Walach and Prof. George Lewith</a> were ignored without comment and those of Prof. Edzard Ernst dominate the report.</p>
<p>There is much evidence that the results of the “report” were already established before the public hearing and that &#8211; not transparent for the public &#8211; Edzard Ernst pulled the strings in the background. In any case, the hearing was merely a token event.</p>
<p><strong>Can you be more precise?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> As far as I can judge at the moment, all of the arguments put forth in the “report” &#8211; and I emphasize the quotation marks &#8211; are largely based on a single meta-analysis. On page 22 of the report, Prof. Edzard Ernst is quoted as saying:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>“Professor Ernst pointed out that: … 5. Shang et al very clearly arrived at a devastatingly negative overall conclusion.”</em></span></p>
<p>This quote refers to the dubious paper on the basis of which the British medical journal, <em>The Lancet</em>, somewhat prematurely proclaimed the “end of homeopathy” and, believe it or not, it did this on the basis of only eight studies.</p>
<p><strong>What exactly are you criticizing?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> Mr. Ernst fails to mention the fact that the meta-analysis conducted by Shang et al. in 2005 has meanwhile been refuted by papers published by <a href="http://www.jclinepi.com/article/S0895-4356(08)00190-X/abstract" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.jclinepi.com');">Lüdtke/Rutten</a> in the <em>Journal of Clinical Epidemiology</em> and <a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6WXX-4TPWK20-3&amp;_user=10&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;view=c&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=cd1e77f077d9cb8e46c7f11e1d518d36" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sciencedirect.com');">Rutten/Stolper</a> in the <em>Journal of Homeopathy</em>. The flaws of the meta-analysis were so blatant that even Elsevier (publisher of <em>The Lancet</em>) felt compelled to publish the press release <a href="http://www.elsevier.com/framework_products/promis_misc/HOMP Press release 1108.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.elsevier.com');">“<strong>New Evidence for Homeopathy</strong>”</a>.</p>
<p>I see the fact that Ernst completely fails to mention the papers published by Lüdtke, Rutten and Stolper as a deliberate attempt to mislead and deceive the public. It’s the same as if Toyota were to publish a report on the quality of its vehicles but keep the current recall campaign secret.</p>
<p><span style="color: #c3081f;"><em>[Please  note <strong>comment no. 1</strong> at the end of this interview.]</em></span></p>
<p><strong>Did the UK “report” not have to undergo a review process?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> That’s a very good question. In any review process carried out according to international standards, the reference to <em>Shang et al. 2005</em> without simultaneous mention of Lüdtke, Rutten and Stolper would be disputed. When such a major blunder occurs, it can be assumed that there’s a lot of manipulating and wheeling and dealing going on behind the scenes.</p>
<p><strong>Who provided the scientific expertise in the “report”?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> That’s another good question that I can’t answer. What is certain is that the persons cited on page four as responsible for the “report” do not possess the necessary scientific expertise in this matter. It is also certain that the report does not account for <em>who</em> analyzed results of the public hearing, <em>which</em> criteria were used, and <em>who </em>finalized the report. We also don’t know <em>who decided</em> which items of evidence should be included in the report and which should be left out. I’d really be interested in getting an answer to this question.</p>
<p><strong>Do you have any assumptions?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> <em>(laughs)</em> Since I have the feeling that the report quotes Edzard Ernst at least thirty times on every page, the evaluation criteria reflect Edzard Ernst’s well known personal opinion … and as the paper also contains the typical flaws of Edzard Ernst like <em>failing to mention</em> Lüdtke, Rutten and Stolper, <em>overrating</em> the criterion “plausibility”, and <em>uncritical favoring</em> of randomized controlled trials (which apart from their strengths also have major weaknesses), I think the answer to this question is quite simple.</p>
<p>I can’t tell you if he wrote the report himself or if he only acted as the prompter. For me it’s certain that Edzard Ernst pulled the strings in the background &#8211; in a manner not transparent to the public.</p>
<p><strong>In our preliminary discussion you mentioned a “rival report” on homeopathy issued on behalf of the Swiss government. What exactly did this report examine?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> The<em> Swiss Federal Office for Public Health</em> in 2005 published a<em> Health Technology Assessment</em> <em>Report</em> on homeopathy within the framework of the <em>“Program of Evaluation of Complementary Medicine (PEK)”</em>. The objective of the PEK was to scientifically examine five important complementary therapies (anthroposophical medicine, homeopathy, <a href="http://www.drkaslow.com/html/neural_therapy.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.drkaslow.com');">neural therapy</a>, herbal medicine, and traditional Chinese herbal therapy). The PEK study consisted of a field study project and a literature analysis. Scientific monitoring was conducted by a steering committee, a panel of experts, and an internationally staffed review board.<br />
<strong><br />
How do the UK House of Commons “report” and the Swiss HTA report differ?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> For a start, the Swiss PEK study was conducted over a period of <span style="color: #b10624;"><strong>seven years</strong></span>. The analysis of data and clarification of conceptual issues took five years. And two years were needed for the actual evaluation and creation of the HTA report.</p>
<p>Persons interested in participating in the UK public hearing on <em>Evidence Check 2: Homeopathy</em> had exactly <span style="color: #b10624;"><strong>17 days</strong></span> to submit a response. This clearly shows that the study was orchestrated. The public should be induced to think that the study was based on a broad knowledge base when, in fact, it was not.</p>
<p><strong>Who examined the data in the Swiss study?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> In the Swiss HTA study there was complete transparency as to <em>who</em> evaluated the data, <em>which</em> criteria were applied and <em>how</em> the conclusions were drawn. All of these aspects are unclear and opaque in the UK “report”. The second major difference is the fact that the Swiss report is based on <em>international expertise</em>, whereas the UK report is based on <em>domestic expertise</em> only. And although UK expertise, represented by <a href="http://sites.pcmd.ac.uk/compmed/ernst.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/sites.pcmd.ac.uk');">Edzard Ernst</a>, <a href="http://www.southampton.ac.uk/mediacentre/guidetoexpertise/george_lewith.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.southampton.ac.uk');">George Lewith</a>, and <a href="http://www.iscmr.org/about/about.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.iscmr.org');">Harald Walach</a> (who now works in Frankfurt (Oder)) would have sufficed, the knowledge and expertise of the latter two persons were, for no apparent reason, not taken into account at all.</p>
<p><strong>Does the evaluation criteria used in the two reports differ?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> Yes, it does. The Swiss study was based on international standards and the UK study, as I see it, was based on Edzard Ernst’s own personal assessment of the issue.</p>
<p><strong>What does this mean in concrete terms?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> Please allow me to start with a brief introductory comment: As I recently described using three examples in <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=7036" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');">“Dubious meta-analyses: How evident is evidence-based medicine?”</a>, researchers can relatively easily “shape” their results in a desired direction. If the evaluation criteria is skillfully chosen the same set of data can, in the name of truth and science, quite easily be “shaped” into POSITIVE or NEGATIVE results.</p>
<p><strong>Did the UK “report” make use of this possibility?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> Yes, that’s exactly the case. The Swiss HTA study was conducted in accordance with common international practice. The type of study they used was suited to the issue at hand. If you want to find out whether a particular type of treatment is effective under everyday conditions, then randomized controlled trials (RCTs) are less suitable for this purpose because of their limited <em>external validity</em>. Other study types, like the observational study, have a much higher <em>external validity</em> and are therefore used in healthcare research to determine the effect of a particular treatment under everyday conditions.</p>
<p>However, if I want to know exactly what aspect of treatment works, then RCTs with their high <em>internal validity</em> are a suitable way of measuring this. Observational studies, case series and longitudinal cohort studies are less suitable for this purpose. RCTs are well suited for measuring <em>specific and nonspecific effects</em>. But even here, they not only have strengths but also serious weaknesses. RCTs are unable to appropriately measure the specific effects of <em>complex interventions</em>. Whether RCTs can be used to measure the effects of individualized homeopathic treatment is also controversial &#8211; in classical homeopathy each patient is given a medicine which fits both the person and the ailment.</p>
<p>In the Swiss HTA study, the method chosen was appropriately matched to the issue of research, as is common in international practice. However in the UK House of Commons “report”, randomized controlled trials were favored over other research methods. This overrating of the strengths of RCTs and underrating of their weaknesses are no longer accepted internationally and are inconsistent with the view of important authorities. The <a href="http://www.svr-gesundheit.de/Gutachten/Gutacht03/kurzf-de03.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.svr-gesundheit.de');">Advisory Council for Concerted Action in Healthcare</a> of the German Federal Ministry of Health and<a href="http://www.rcplondon.ac.uk/pubs/contents/304df931-2ddc-4a54-894e-e0cdb03e84a5.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.rcplondon.ac.uk');"> Sir Michael Rawlins</a>, Chairman of Britain’s <em>National Institute for Health and Clinical Excellence</em>, consider it wrong to unduly favor RCTs.</p>
<p><strong>How does undue preference of RCTs affect the outcome of studies?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> Experts like <a href="http://www.cochrane.de/de/linde.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.cochrane.de');">Klaus Linde</a> of the <em>German Cochrane Centre</em>, <a href="http://www.charite.de/epidemiologie/german/cv_cwitt.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.charite.de');">Claudia Witt</a> of the <em>Berlin Charité</em> or <a href="http://www.carstens-stiftung.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.carstens-stiftung.de');">Rainer Lüdtke</a> of the<em> Karl und Veronica Carstens Foundation</em> can explain the effects better than I can. Let me put it bluntly. A general preference of randomized controlled trials for all issues and disregard of the RCT’s well known weaknesses pay off in this particular case if I want to “shape” the outcome of the study to the detriment of homeopathy.</p>
<p>This form of outcome manipulation pays off in a political context like the one in Great Britain where competing experts are ousted and mass media (not experts) are the only supervisory authority. The typical run-of-the-mill journalist is unable to understand the issues explained here for lack of knowledge, time, and frequently also for lack of motivation. He or she tends to believe what the experts say and is easily lulled by scientifically sounding words.</p>
<p>At least that’s my opinion.</p>
<p><strong>What did the results of the Swiss HTA report on homeopathy show?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Claus  Fritzsche:</strong></span> The Swiss report came to the following conclusion:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>“Taking internal and external validity criteria into account, effectiveness of homeopathy can be supported by clinical evidence and professional and adequate application be regarded as safe.”</em></span><br />
(<strong>Source:</strong> <a href="http://www.online.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=Ausgabe&amp;Ausgabe=231996&amp;ProduktNr=224242" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.online.karger.com');">Research in Complementary Medicine 2006; Vol. 13 (Suppl. 2); 19-29</a>)</p>
<p>The Swiss HTA study does, however, leave the question open as to <em>why </em>this is so. This question is still the subject of research like the <em>Homeopathic Pathogenetic Trials</em> conducted by Harald Walach et al. and presented in my blog “<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=6308" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');">New Study Design Documents Specific Effects</a>”. The present results of the placebo-controlled, double-blind HAMP studies are spectacular and speak for the specific effects of homeopathy. In the public hearing conducted by the UK House of Commons, these results were submitted by <a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/memo/homeopathy/ucm1402.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">Walach and Lewith in the form of a memorandum</a> &#8230; however, ignored by the dubious Mr. X without indication of any reason. But that doesn’t surprise anyone. Because that’s how lobbying works &#8230;<em> (laughs)</em><br />
<strong><br />
Mr. Fritzsche, thank you for this interview.</strong><br />
(www.heilpraxisnet.de, 02.03.2010)</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #c90c14;">Ethically unacceptable:</span></h2>
<p><strong>Comment No. 1:</strong> <a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/memo/homeopathy/ucm16a02.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">Edzard Ernst mentioned</a> Rutten, Stolper and Lüdtke indirectly by using the following<span style="color: #da1028;"> <strong>misleading <span style="color: #000000;">(</span></strong><span style="color: #000000;"><strong>ethically unacceptable</strong><strong>)</strong> </span></span>wording: <span style="color: #333399;"><em>„Probably, the review by Shang et al [2] has been criticised by homeopaths. While no review can ever be without limitations, these criticisms have been refuted. If needed, I can provide further written evidence on this issue.“</em></span> The truth ist that e.g. Lüdtke and Rutten published their <strong>re-evaluation</strong> <em><a href="http://www.jclinepi.com/article/S0895-4356%2808%2900190-X/abstract" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.jclinepi.com');">„The conclusions on the effectiveness of homeopathy highly depend on the set of analyzed trials“</a> </em>in a peer-reviewed scientific journal. <em>„These criticisms“</em> <span style="color: #c90c14;"><strong>have NOT been refuted</strong></span>.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #808080;">[<strong>Annotation: </strong>This interview was originally published in German language at <a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heilpraxisnet.de');">Heilpraxisnet.de</a>. It is licensed under <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/creativecommons.org');">Creative Commons (CC)  Attribution-No Derivative Works  3.0 Unported</a>.]</span></p>
<p><span style="color: #808080;"><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #808080;"><a href="http://twitter.com/Claus_Fritzsche" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/twitter.com');"><span style="color: #000000;"><img class="alignnone" title="Twitter Claus Fritzsche" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/twitter.jpg" alt="" width="200" height="65" /></span></a><br />
</span></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><a href="http://twitter.com/Claus_Fritzsche" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/twitter.com');">Follow Claus Fritzsche at Twitter &#8230;</a></strong><br />
</span></p>
<p><span style="color: #808080;"><span style="color: #ffffff;">.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #ffffff;">.</span></span></p>
<h2><span style="color: #000000;">Related Links</span><span style="color: #000000;">:</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</span></p>
<p><a href="http://edmi.parliament.uk/EDMi/EDMDetails.aspx?EDMID=40517&amp;SESSION=903" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/edmi.parliament.uk');"><strong>Early Day Motion 908 &#8211; 23.02.2010 (www.parliament.uk):</strong></a><br />
<strong>SCIENCE AND TECHNOLOGY COMMITTEE REPORT ON HOMEOPATHY</strong><br />
Tredinnick, David</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>&#8220;That this House expresses concern at the conclusions of the Science and Technology Committee&#8217;s Report, Evidence Check on Homeopathy; notes that the Committee took only oral evidence from a limited number of witnesses, including known critics of homeopathy <a href="http://www.senseaboutscience.org.uk/index.php/site/about/28" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.senseaboutscience.org.uk');"><strong>Tracy Brown</strong></a>, the Managing Director of  <strong>Sense About Science</strong>, and journalist <strong>Dr Ben Goldacre</strong>, who <strong>have no expertise in the subject</strong>; &#8230;&#8221;</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p><a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Tracey_Brown" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sourcewatch.org');"><strong>Tracey Brown &#8211; SourceWatch</strong></a></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>&#8220;<strong>Before becoming the director of Sense about Science, Brown was a senior analyst in the &#8220;Risk Analysis Unit&#8221; of the PR company, Regester Larkin.</strong> &#8220;Tracey is responsible for developing tailored forecasting and risk issue analysis for our clients,&#8221; her biographical note at the PR firm stated.[1] Regester Larkin specialises in &#8220;reputation risk management&#8221; and &#8220;crisis management, <span style="color: #ff0000;">including countering campaigns</span> by environmental, health and development NGOs. <strong>Regester Larkin&#8217;s clients are nearly all pharmaceutical, oil, or biotechnology companies, including BioIndustry Association, Shell Chemicals, TOTAL, Bayer, Pfizer, Aventis CropScience, and gas company BG Group. </strong>One her Sense About Science biographical note, Brown&#8217;s stint with Regester Larkin <span style="color: #ff0000;">is cryptically referred to as being &#8220;a year in a more commercial environment to set up a risk research unit.&#8221;</span>[2]</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/letters/article560066.ece" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.timesonline.co.uk');">TIMES ONLINE: Peer review of Prince&#8217;s study into alternative medicines</a></strong><br />
<strong>Letter to The Times from <span style="color: #cc0920;">RICHARD HORTON</span> (chief editor of <em>The Lancet</em>):</strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><em>&#8220;Sir, Your report (August 24) that the Prince of Wales has commissioned a study that is wholly biased in favour of alternative medicine raises troubling questions. But not, as you and Professor Edzard Ernst seem to suggest, about a plot to introduce unproven treatments into the NHS.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em><strong>Professor Ernst seems to have broken every professional code of scientific behaviour </strong>by disclosing correspondence referring to a document that is in the process of being reviewed and revised prior to publication. This breach of confidence is to be deplored &#8230;&#8221;</em></span><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span> <span style="color: #000000;"><span style="color: #ffffff;">.</span></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.homeopathy.org%2Fresearch%2Feditorials%2FCampaign_against_CAM.pdf&amp;ei=3GnLSqicGoyJsAbupNSDAw&amp;rct=j&amp;q=Walach+campaign+against&amp;usg=AFQjCNE_va2rD2NVnTz3N_bqlF_qM4RJGw" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.google.de');"><strong>Prof. Harald Walach: The campaign against CAM – a reason to be proud</strong></a></p>
<p>(<strong>Source:</strong> <em>Journal of holistic healthcare</em>; Volume 6 Issue 1 May 2009)</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>&#8220;It should be obvious to everyone: <strong>for at least a few years now, there has been a concerted on-going campaign against complementary and alternative medicine (CAM)</strong>. At first, it all seemed pretty innocuous: a meta-analysis published in The Lancet, claiming homeopathy was no better than placebo.1 It was heavily criticised on methodological grounds,2-4 and it contradicted The Lancet’s own tough criteria for publishing meta-analyses, but nevertheless, the editor of The Lancet proclaimed ‘the end of homeopathy’.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Then there was a letter (written without its consent on NHSheaded notepaper) calling on the NHS to cease offering CAM interventions such as homeopathy, as they are not ‘evidence based’. Articles in the print media and elsewhere began to appear, stating that the NHS should only use evidence based interventions that are scientifically vindicated and that CAM, not being evidence based, should not be publicly supported &#8230;&#8221;</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.onmedica.com/viewsarticle.aspx?id=dcb13dc2-d5f6-4fc5-b809-3d6f2d5ce51b" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.onmedica.com');"><strong>OnMedica Views: Houston we have a problem!</strong></a><br />
Elizabeth Thompson, Bristol:</p>
<p><em><span style="color: #333399;">&#8220;The Science and Technology committee Evidence Check into homeopathy has concluded that homeopathy is a placebo and placebos are not justified in the NHS. <strong>This view seems to have been heavily weighted by the opinions of Edzard Ernst</strong> Professor of CAM from Exeter University who has written extensively in the media calling for homeopathy to be removed from the NHS. In the science report he is quoted as saying “placebos are unreliable and there is lots of data to show that placebo effects are notoriously unreliable; somebody who responds today may not respond tomorrow; responses are not large in effect size and they are not usually long-lasting”.</span></em></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>However some large pieces of observational data from Europe and the UK, which were dismissed disparagingly as patient satisfaction surveys (which they were not but have been carried out separately in our department), suggest that homeopathy can indeed contribute to health gain and improvements in well being and quality of life in the long term 1-4. Also firmly <strong>concluding that homeopathy is a placebo does not reflect the evidence presented</strong>. The balance of the meta analyses done thus far, even those confining trials to high quality trials, suggest that we cannot conclude that homeopathy is just a placebo5 &#8230;&#8221;</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/" target="_self"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>IGNH: 52 Jahre Neuraltherapie. Interview mit Dr. med. Jürgen W. Rehder, Vorstand der Internationalen medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie e.V.</title>
		<link>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1586</link>
		<comments>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1586#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 11:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[IGNH]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Ärztevereinigung IGNH e.V. wurde 1958 gegründet, um die Neuraltherapie nach Huneke zu erforschen, zu lehren und um sie zu verbreiten. Dies geschieht seitdem regelmäßig auf den Kongressen für Naturheilverfahren des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren (ZAEN) sowie innerhalb der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde (EHK) in Baden-Baden, deren Mitglied die IGNH ist. Präsident des rund 1.200 [...]]]></description>
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<p><strong>Die Ärztevereinigung IGNH e.V. wurde 1958 gegründet, um die Neuraltherapie nach Huneke zu erforschen, zu lehren und um sie zu verbreiten. Dies geschieht seitdem regelmäßig auf den Kongressen für Naturheilverfahren des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren (ZAEN) sowie innerhalb der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde (EHK) in Baden-Baden, deren Mitglied die IGNH ist. Präsident des rund 1.200 Mitglieder starken Vereins ist der Arzt <span style="color: #cd0843;">Dr. med. Jürgen W. Rehder</span>. Im folgenden Interview erläutert Herr Rehder, wie die IGNH entstanden ist und welche Schwerpunkte der Verein heute hat.</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone" title="Dr. med. Jürgen W. Rehder, Präsident der IGNH e.V." src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/028_Dr_med_J%C3%BCrgen_W_Rehder_IGNH_2.jpg" alt="" width="418" height="268" /><br />
</strong><br />
<span id="more-1586"></span></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Herr Dr. Rehder, Sie sind Vorstand einer Ärztevereinigung, die sich der Förderung der Neuraltherapie verschrieben hat. Was genau verbirgt sich hinter dem Kürzel IGNH?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Dr. Jürgen Rehder:</strong></span> Die Abkürzung steht für <em><a href="http://www.neuraltherapie-online.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');">Internationale medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke Regulationstherapie e.V.</a> </em>Der Verein wurde 1958 von den Brüdern Huneke gegründet, um einen Beitrag zur Verbreitung der Neuraltherapie zu leisten. Für Laien ganz kurz erklärt: Die Neuraltherapie nach Huneke ist eine Regulationstherapie, die zur Erzielung ihrer Heilwirkung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalan%C3%A4sthetikum" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Lokalanästhetika</a> wie Procain einsetzt. Sie verbindet Elemente der Naturheilkunde (das Prinzip der Selbstregulation) und der Schulmedizin (Einsatz eines Pharmakons).<br />
<strong><br />
Versteht sich die IGNH als Testamentsvollstrecker der Brüder Huneke?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Dr.  Jürgen Rehder:</strong></span> So könnte man es ausdrücken. Die IGNH setzt in gewisser Hinsicht das fort, was ursprünglich einmal 1925 mit einer zufälligen Entdeckung begann. Damals injizierte <span style="color: #bf0c13;"><strong>Ferdinand Huneke</strong></span> seiner an chronischer Migräne leidenden Schwester ein procainhaltiges Antirheumatikum (Atofanyl) versehentlich intravenös statt intramuskulär.</p>
<p>Die Injektion sollte die Schmerzen seiner Schwester lindern, führte jedoch zu einer schlagartigen und bleibenden Heilwirkung. In den folgenden Jahrzehnten erforschten die Brüder Ferdinand und Walter Huneke dieses Phänomen und entwickelten daraus die Neuraltherapie nach Huneke. In seinem Testament wünschte sich Ferdinand Huneke später die weitere Verbreitung der Neuraltherapie. Und genau diesem Ziel dient die IGNH.</p>
<p><strong>Was hat sich seit Gründung der IGNH 1958 getan?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Dr.  Jürgen Rehder:</strong></span> Die Neuraltherapie hat sich in den letzten über fünfzig Jahren weltweit in vielen Ländern verbreitet und Schritt für Schritt etabliert. In Europa ist die Neuraltherapie speziell in <a href="http://www.nvnr.nl/home/index.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.nvnr.nl');">Holland</a>, Belgien, <a href="http://www.neuraltherapie.at/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie.at');">Österreich</a> und der <a href="http://www.neuraltherapieschweiz.ch/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapieschweiz.ch');">Schweiz</a> weit verbreitet. Auch die <a href="http://www.noralterapi.com.tr/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.noralterapi.com.tr');"><em>Türkische Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke</em></a> ist unter Leitung ihres Präsidenten Prof. Dr. med. Nazlikul Hüseyin sehr aktiv. Und in Amerika hat Dr. med. Armin Reimers, Präsident der <em>Mexikanischen Gesellschaft für Neuraltherapie</em> erfolgreich zur Verbreitung der Neuraltherapie in Südamerika beigetragen.</p>
<p>Dank dieses ursprünglich einmal von der IGNH initiierten Engagements erhielten weltweit zigtausend Patienten &#8211; z. B. mit austherapierten chronischen Erkrankungen &#8211; eine neue therapeutische Option, um wieder gesund werden zu können.</p>
<p><strong>Wo liegt heute der Schwerpunkt Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Dr.  Jürgen Rehder:</strong></span> Unser Fokus liegt schon seit vielen Jahren in den Bereichen <span style="color: #be0d29;"><strong>Ausbildung und Qualitätssicherung</strong></span>. Durch die wissenschaftliche Vorarbeit von <a href="https://www.amazon.de/dp/3777311111?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3777311111&amp;adid=041TRNZGH0Q6N1TEK1ZR&amp;" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.amazon.de');">Dr. med. Hans Barop</a> haben wir ein ausgefeiltes Kurssystem für Ärzte, die unsere Therapie anwenden wollen. Dr. med. Hans Barop sowie <a href="https://www.amazon.de/dp/383045368X?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=383045368X&amp;adid=17PTDAYSZWC3384YJCE1&amp;" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.amazon.de');">Prof. Dr. med. Lorenz Fischer </a>von der Universität Bern<em> </em>ist es zu verdanken, dass die Neuraltherpaie heute international nach vergleichbaren Standards gelehrt und praktiziert wird. An der <a href="http://www.kikom.unibe.ch/content/fachbereiche/neuraltherapie/index_ger.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.kikom.unibe.ch');"><em>Kollegialen Instanz für Komplementärmedizin (KIKOM)</em> der Universität Bern</a> ist die Neuraltherapie inzwischen sogar Pflichtfach für Medizinstudenten.</p>
<p>Obwohl die Neuraltherapie in Deutschland entwickelt wurde, besteht hierzulande noch keine Ausbildungsmöglichkeit an Universitäten oder Krankenhäusern. Die Ausbildung erfolgt aus diesem Grund durch spezialisierte Gesellschaften in Form von Kursen, Seminaren, Vorträgen und ein großes Literaturangebot. Als IGNH engagieren wir uns hier sehr stark, um einheitliche und hohe Qualitätsstandards zu sichern. Nur hoch qualifizierte und erfahrene Neuraltherapeuten gewährleisten die Heilerfolge, von denen die weitere Verbreitung dieser Therapie letztendlich abhängt.</p>
<p><strong>Was raten Sie Patienten, die einen qualifizierten Neuraltherapeuten suchen?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Dr.  Jürgen Rehder: </strong></span>Auf der IGNH-Webseite www.neuraltherapie-online.de finden Patienten eine<strong><a href="http://www.neuraltherapie-online.de/index.php/component/sobi2?catid=9/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-online.de');"> Ärztesuche</a></strong>, die qualifizierte Neuraltherapeuten z. B. nach Bundesland, Postleitzahl oder Ort auflistet. Diese Datenbank gibt für alle gelisteten Ärztinnen und Ärzte an, welche Ausbildungsstufe erfolgreich abgeschlossen wurde. Wir unterscheiden hier zwischen <em>Stufe 1</em> (zertifizierter Neuraltherapeut),<em> Stufe 2</em> (Ausbildungsassistent) und der höchsten <em>Stufe 3 </em>(Ausbildungsleiter). Speziell Ausbildungsleiter werden seitens der IGNH fortlaufend mit großem Aufwand geschult und weitergebildet.</p>
<p><strong>Ist die IGNH auch im Hochschulbereich aktiv?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Dr.  Jürgen Rehder: </strong></span>Ja, wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1292" target="_self">Prof. Dr. Jürgen Giebel</a> vom <em>Institut für Anatomie und Zellbiologie</em> der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald zusammen, den Sie kürzlich interviewt haben. Ende Februar fand an der Uni Greifswald das inzwischen schon <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1248" target="_self">6. Seminar „Neuraltherapie nach Huneke“</a> statt. Prof. Giebel ist ein erfahrener Fachanatom, dessen Wissen für uns von sehr großem Wert ist.</p>
<p>Neuland betreten wir demnächst an der Berliner Charité. Durch die Kontakte von Dr. Barbara Doll und Dr. med. Hans Barop ist eine gute Beziehung zur <a href="http://www.champ-info.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.champ-info.de');"><em>Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP)</em></a> entstanden. Prof. Stefan Willich, der Gründer und Direktor der CHAMP, hat Frau Dr. Doll und Herrn Dr. med. Barop darum gebeten, einen qualifizierten Neuraltherapeuten zu finden. Ist diese Stelle besetzt, so wird die Neuraltherapie in Deutschland erstmals an einer hochschulnahen Forschungseinrichtung wissenschaftlich erforscht. Und zwar auf der Grundlage der CHAMP-Philosophie, Brücken zwischen Praxis und Wissenschaft sowie zwischen moderner Hochschulmedizin und Komplementärmedizin zu bauen.</p>
<p><strong>Im Internet finden sich einige Quellen, die der Neuraltherapie ein hohes Risiko nachsagen. Wie steht die IGNH zu diesen Aussagen?</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Dr.  Jürgen Rehder:</strong></span> Dr. med. Hans Barop hat diese Thematik bereits am 1. Februar 2010 in seinem <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1068" target="_self">Artikel zur Wikipedia-Kritik</a> ausführlich dargestellt. Es ist grundsätzlich richtig, dass es vor 30 bis 50 Jahren eine Reihe von gefährlichen Komplikationen gab, die durch eine nicht fachgerechte Ausführung der Neuraltherapie &#8211; z. B. fehlerhafte Injektionstechniken &#8211; zu erklären sind, die mit der Neuraltherapie selbst jedoch nichts zu tun haben. Als Folge der in den letzten 20 Jahren etablierten hohen Ausbildungsstandards gibt es jedoch keine einzige dokumentierte Komplikation neueren Datums.</p>
<p>Geht es um die Einschätzung von Nutzen und Risiken der Neuraltherapie, so verweise ich gerne auf den 2005 im Auftrag des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) publizierten <em>Health Technology Assessment-Bericht</em> zur Neuraltherapie. Der HTA-Bericht ist als <a href="http://www.bag.admin.ch/themen/krankenversicherung/00263/00264/04102/index.html?download=M3wBUQCu/8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmmc7Zi6rZnqCkkIZ0gXZ7bKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh2+hoJVn6w==&amp;lang=de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bag.admin.ch');">gekürzte</a> und als <a href="http://www.neuraltherapie.hahn-godeffroy.de/resources/HTA$2BReport$2BNT_200502011_smb.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie.hahn-godeffroy.de');">Vollversion</a> öffentlich einsehbar. Auf Seite 13 der Vollversion heißt es u.a.:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Bei der Neuraltherapie nach Huneke treten – wie auch die tägliche Erfahrung zeigt – praktisch keine Nebenwirkungen auf (Umfragen, Praxisdokumentationen). Komplikationen können auftreten bei fehlerhafter Technik oder wenn die Situationen, bei welchen die Neuraltherapie nicht durchgeführt werden darf, nicht berücksichtigt werden (z. B. blutverdünnende Medikamente).“</em></span></p>
<p>Vergleicht man dies mit den 58.000 Patienten, die laut <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=151" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');">Prof. Dr. Jürgen Fröhlich</a>, Direktor der <em>Abteilung für klinische Pharmakologie</em> an der medizinischen Hochschule in Hannover, jährlich allein in den internistischen Abteilungen durch unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen ums Leben kommen, so relativiert sich die Kritik doch erheblich.</p>
<p><strong>Herr Dr. Rehder, vielen Dank für dieses Gespräch.</strong></p>
<p><em>Das Interview führte Claus Fritzsche, Redaktion Neuraltherapie.Blog.</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<h2>Link<em>s</em> zum Thema<em>:</em></h2>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1292" target="_self">Prof. Dr. Jürgen Giebel (Uni Greifswald) und seine Erfahrungen mit der Neuraltherapie</a><em> </em></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=576" target="_self">Was genau ist Neuraltherapie? Nutzen, Risiken und wissenschaftliche Bewertung. Interview mit Dr. Hahn-Godeffroy.</a></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?page_id=50" target="_self">Über das Neuraltherapie.Blog: Wissenschaftlicher Beirat, Herausgeberin, Redaktion/Autoren</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/" target="_self">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>EBM-Kritik: Prof. Harald Walach und das Problem mit der „Integrativen Medizin“</title>
		<link>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1338</link>
		<comments>http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1338#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Integrative Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[IQWiG]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Harald Walach]]></category>
		<category><![CDATA[RCT]]></category>

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		<description><![CDATA[


„Was der Mehrheit der Patienten nützt, kann sehr wenigen äußerst gefährlich werden oder für eine große Minderheit unbrauchbar sein.“ Mit diesen Worten fasst Prof. Harald Walach, Herausgeber des Journals Forschende Komplementärmedizin und Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde an der Uni Frankfurt/Oder, ein Mega-Problem der heutigen Medizinforschung und der Evidenzbasierten Medizin (EBM) zusammen. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignnone" title="Texter und Journalist Claus Fritzsche" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/AAB%20Fritzsche.jpg" alt="" width="139" height="164" /></p>
<p><strong><span style="color: #bf0c29;"><em>„Was der Mehrheit der Patienten nützt, kann sehr wenigen äußerst gefährlich werden oder für eine große Minderheit unbrauchbar sein.“</em></span> Mit diesen Worten fasst <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9380" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');">Prof. Harald Walach</a>, Herausgeber des Journals <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=JournalEditorial&amp;ProduktNr=224242" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');"><em>Forschende Komplementärmedizin</em></a> und <a href="http://www.euv-frankfurt-o.de/de/forschung/institut/institut_intrag/index.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.euv-frankfurt-o.de');">Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde</a> an der Uni Frankfurt/Oder, ein Mega-Problem der heutigen Medizinforschung und der Evidenzbasierten Medizin (EBM) zusammen. In einem Editorial<a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ArtikelNr=275827&amp;Ausgabe=253805&amp;ProduktNr=224242&amp;filename=275827.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');"> </a>des Journals <em>Forschende Komplementärmedizin</em> weist Walach am Rande darauf hin, dass selbst ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kölner <em>Instituts für Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</em> ihm gegenüber behauptete, <span style="color: #bf0c29;"><em>„große Studien würden aufgrund ihrer kleinen Konfidenzintervalle sichere Angaben für den Einzelnen zulassen.“</em></span> Prof. Walach legt großen Wert auf die Feststellung, dass sie genau dies nicht tun und <span style="color: #b70a18;"><em>„höchstens sichere Auskünfte für den durchschnittlichen Patienten“</em></span> zuließen. Den gibt es in statistischen Modellen, nicht jedoch in der Realität. Die Vorstellung, Menschen würden </strong><strong>weitgehend homogen auf medizinische Interventionen reagieren,</strong><strong> ist eine gefährliche wissenschafts-ideologische Schimäre.<br />
</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone" title="Schulmedizin + CAM = Integrative Medizin ???" src="http://www.neuraltherapie-blog.de/images/027_Integrative_Medizin.jpg" alt="" width="418" height="204" /><br />
</strong><span id="more-1338"></span><br />
<em>Gedankensprung:</em></p>
<h2>Integrative Medizin<strong>!?</strong></h2>
<p>„Integrative Medizin“ ist in aller Munde. Mit dem <a href="http://www.europeanintegrativemedicinejrnl.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.europeanintegrativemedicinejrnl.com');"><em>European Journal of Integrative Medicine</em></a> hat die „Integrative Medizin“ seit Dezember 2009 ein wissenschaftliches Journal, dessen <a href="http://www.europeanintegrativemedicinejrnl.com/edboard" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.europeanintegrativemedicinejrnl.com');">Editorial Board</a> sich sehen lassen kann. Die Berliner Charité verfügt über eine <em>Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (<a href="http://www.champ-info.de/integrative_medizin/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.champ-info.de');">CHAMP</a>)</em>. Einmal im Jahr trifft sich das WHO IS WHO der Bewegung auf dem <em><a href="http://www.ecim-congress.org/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ecim-congress.org');">Europäischen Kongress für Integrative Medizin</a> (ECIM)</em> in Berlin. Prof. Dr. med. Stefan N. Willich („<span style="color: #808080;"><strong>IM Willich</strong></span>“) spielt in allen drei hier genannten Projekten eine zentrale Rolle. Und sogar das Magazin <em>ZeitWissen</em> hat sich soeben in einem Podcast der „Integrativen Medizin“ angenommen:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Zwischen Alternativ- und Schulmedizinern herrschen seit Jahrzehnten fast kriegsähnliche Zustände. Die einen preisen ihre Methoden mit Anekdoten über geheilte Patienten, die anderen halten die Alternativmedizin für Quacksalberei und Betrug. Nun nähern sich beide Seiten an – zum Wohle der Patienten.“</em></span></p>
<p><strong>Mit</strong> diesen Worten leitet<em> ZeitWissen</em> einen hörenswerten Podcast über „Integrative Medizin“ ein (→ <strong><a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-03/podcast-alternativmedizin" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.zeit.de');">Die Heilkraft der Alternativmedizin</a></strong>). Alternativ- und Schulmediziner gehen aufeinander zu, für die Patienten hat das Vorteile &#8211; lernen wir hier. Jan Schweitzer, Chefredakteur von <em>ZeitWissen, </em>besuchte für seine Recherche &#8211; dreimal dürfen Sie raten &#8211; Prof. Dr. med. Stefan N. Willich &#8230; und <em>„spürte“</em> das Aufeinanderzugehen von Schul- und Alternativmedizin bei seinem Besuch des <em>Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie</em> der Charité.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Walach: „Kolonialisierungsversuch“</h2>
<p>„Integrative Medizin“<strong> </strong>ist auf dem besten Wege, Everybody&#8217;s Darling zu werden. Friede, Freude, Eierkuchen &#8211; wäre da nicht Methodik-Papst Harald Walach, der im fernen Frankfurt an der Oder herummoppert: <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ArtikelNr=275827&amp;Ausgabe=253805&amp;ProduktNr=224242&amp;filename=275827.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');"><strong>„Integrative Medizin“ – die Kolonialisierung des Anderen und die Notwendigkeit des ganz Anderen</strong></a> lautet die Überschrift seines FK-Editorials vom 4. Februar 2010. Die Sache mit dem IQWiG-Mitarbeiter und den erheblichen Risiken einer Fehlinterpretation (sowie Priorisierung) <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=828" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');"><em>randomisierter klinischer Studien (RCTs)</em></a> ist hier einer von drei zentralen Kritikpunkten am Konzept der „Integrativen Medizin“. Friede, Freude, Bittersalz &#8211; Prof. Harald Walach sieht an der Schnittstelle zwischen moderner Hochschulmedizin und moderner (wissenschaftlich evaluierter) Komplementärmedizin wichtige offene Fragen, die <span style="color: #be0d1b;"><strong>nicht Integration</strong></span> und stattdessen eine aktive <strong><span style="color: #be0d1b;">inhaltliche Auseinandersetzung</span></strong> mit bestehenden Unterschieden erfordern. Er nimmt „Integrative Medizin“ als <em>„Kolonialisierungsversuch“</em> wahr, im Rahmen dessen wichtige Stärken und Alleinstellungsmerkmale der Komplementärmedizin in das vorherrschende (reformbedürftige) medizinische Denksystem „integriert“, einverleibt und letztendlich nivelliert werden könnten.</p>
<p><strong>Was genau kritisiert Harald Walach?</strong><br />
In seinem Editorial nennt er drei Bereiche, in denen es aus seiner Sicht nichts zu integrieren und zu vereinheitlichen gibt. In diesen zentralen Bereichen zeichnet sich der Mainstream der Medizinforschung und der <em>Evidenzbasierten Medizin (EBM)</em> durch <span style="color: #d20d25;"><strong>EVIDENTE SCHWACHSTELLEN</strong></span> aus, die eine Hinterfragung des vorherrschenden Paradigmas erfordern:</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #333399;">1. Evidenz (-Maßstab):</span></h2>
<p>Walach reklamiert zunächst einmal, dass „evidence“ erstaunlich häufig mit „Evidenz“ FALSCH übersetzt wird. Ist etwas evident, so ist es offenkundig und benötigt keines weiteren Beweises.  <span style="color: #333399;"><em>„‚Evidence Based Medicine (EBM)‘ meint eigentlich eine Medizin, die sich auf empirische Belege stützt – <strong>‚wissenschaftlich gestützte Medizin‘</strong> wäre meines Erachtens eine korrekte und gute Übersetzung &#8230;“</em></span> Problematisch und hochgradig fragwürdig ist laut Walach der unrealistisch hohe Anspruch von Vertretern der <em>Evidenzbasierten Medizin</em>, Studiendaten mit einer <span style="color: #bd0e18;"><strong>Prognosewahrscheinlichkeit für den Einzelfall</strong></span> zu verbinden. Laut Walach bezieht sich die wissenschaftliche Beweislage, wie sie derzeit vom Mainstream der Medizinforschung verstanden wird, fast immer auf <em>Mittelwertsunterschiede</em> als Ergebnis klinischer Studien. Hinter diesen Mittelwertsunterschieden verbergen sich in der Realität jedoch große Streuungen.</p>
<p><strong>Was heißt das konkret?</strong> Mittelwertsunterschiede vermitteln die Illusion, Probanden einer Studie würden homogen auf die Intervention reagieren. Tatsächlich verstecken sich hinter diesen Daten jedoch oft einzelne Gruppen, die sehr unterschiedlich reagieren. Walach fasst diesen Sachverhalt mit folgenden Worten zusammen: <span style="color: #333399;"><em>„Was der Mehrheit der Patienten nützt, kann sehr wenigen äußerst gefährlich werden oder für eine große Minderheit unbrauchbar sein.“</em></span> Jährlich rund <strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=151" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');">58.000 Todesfälle</a></strong> als Folge von <em>Arzneimittelnebenwirkungen</em> demonstrieren, dass es hier nicht um akademische Haarspalterei und stattdessen um ein handfestes Problem der Medizinforschung geht. Die von Prof. Dr. Jürgen Fröhlich, Direktor der <em>Abteilung für klinische Pharmakologie</em> an der medizinischen Hochschule in Hannover, geschätzten Todesfälle in internistischen Abteilungen gehen auf Arzneimittel zurück, die alle mit dem EBM-Zertifikat <strong>„RCT-geprüft“</strong> in Umlauf gebracht wurden. Im Kleingedruckten dieses Zertifikats müsste jedoch stehen, dass sich die wissenschaftlichen Daten nur auf den <em>durchschnittlichen Patienten</em> beziehen &#8211; nicht auf den Einzelfall. <span style="color: #c70410;"><strong>Auf große Minderheiten, die auf eine Intervention anders als der Durchschnitt reagieren, nehmen RCTs keine Rücksicht. Im schlimmsten Fall kann dies ihren Tod bedeuten.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #333399;">2. Patientenzentrierte Versorgung:</span></h2>
<p>Der nächste Kritikpunkt Harald Walachs hängt eng mit seiner RCT-Kritik zusammen. Anhänger der <em>Evidenzbasierten Medizin (EBM)</em> versuchen, aus <strong>angeblich allgemeingültigen Erkenntnissen</strong> Aussagen über die <em>Therapie im Einzelfall</em> abzuleiten. Da Menschen jedoch nicht genormte Bio-Roboter sind, keine einheitliche Krankenvorgeschichte haben und auf medizinische Interventionen auch nicht homogen reagieren, muss dieser unrealistische Anspruch der EBM-Bewegung zwangsläufig scheitern. Prof. Walach erläutert dieses Problem anhand eines Beispiels mit hoher Praxisrelevanz:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Weil man zu wissen meint, dass bei <strong>Depressionen Serotonin</strong> nicht immer so wie nötig im Gehirn verfügbar ist, versucht man, es über verschiedene Maßnahmen bereitzustellen. Das funktioniert bei einer erklecklichen Zahl von Patienten. Bei sehr vielen funktioniert es aber überhaupt nicht. Und bei einer nicht unerheblichen Zahl funktioniert es nur mit deutlichen Nebenwirkungen [2]. <strong>Eine patientenzentrierte Versorgung würde eben genau nicht vom Wissen über <span style="color: #bb061c;">allgemeine Zusammenhänge</span> ausgehen, die dann auf den Einzelfall zurechtgestutzt werden, sondern sie würde radikal beim Patienten ansetzen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>In diesem Falle <strong>„wissen“ </strong>wir zunächst eben gar nichts, sondern die Patientin ist Expertin ihrer Krankheit. Dann kann eine Depression im einen Falle vielleicht wirklich eine Serotoninmangelstörung sein; im anderen Falle Resultat einer Fehlernährung, auf einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen und entsprechend leicht mit diätetischen Maßnahmen behebbar sein; in wieder einem anderen Falle vielleicht Ergebnis einer toxischen Überlastung; oder Ausdruck einer tiefen existenziell-spirituellen Krise, die überhaupt nicht medizinisch anzugehen ist; oder vielleicht sogar einer sozial-politischen Konstellation von Armut und Machtlosigkeit geschuldet, deren Lösung nur sozial erfolgen kann; und so weiter.“</em></span></p>
<p><strong>Der</strong> medizinische Mainstream verfolgt nun einen Ansatz, in dem es um die Ermittlung allgemeingültiger (auf den einzelnen Patienten anwendbarer) Erkenntnisse geht. In der Komplementärmedizin geht es hingegen darum, angeblich (allgemein-) gültiges Wissen beiseitezulegen, <span style="color: #333399;"><em>„um den Patienten als Individuum zu sehen und zu Wort kommen zu lassen &#8230;Patienten suchen Komplementärmedizin eben genau, weil sie sich mit ihren individuellen Anliegen bei konventionellen Ärzten nicht gesehen fühlen, das haben uns viele Studien gezeigt. Sie wollen, dass ihre seelische Situation berücksichtigt wird, dass man verschiedene Ebenen ihres Daseins bei der Behandlung mit einbezieht und eben genau nicht kompartimentiert.“</em></span> Walach sieht zwischen beiden Denksystemen nun so große konzeptionelle Barrieren, dass der Ansatz der „Integrativen Medizin“, die Stärken beider Systeme zu nutzen, für ihn nicht wirklich überzeugend und zielführend ist. Walachs Logik folgend könnte man mit voller Berechtigung fragen: Welchen Sinn macht ein mit moderner Diagnostik ermittelter Serotonin-Mangel (Schulmedizin), wenn die Ursache einer Depression im Einzelfall ausschließlich seelisch bedingt ist und auch nur seelisch behandelt werden kann (Komplementärmedizin im Sinne von Ganzheitsmedizin). <span style="color: #333399;"><em>„Ob jemand, der durch die derzeit übliche medizinische Ausbildung gegangen ist, überhaupt noch ganzheitlich denken, geschweige denn handeln kann &#8230; , das sei einmal ganz dahingestellt.“</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #333399;">3. Integration:</span></h2>
<p>Im dritten Abschnitt seines Editorials weist Harald Walach darauf hin, das „Integration“ im Normalfall die Existenz miteinander kompatibler Methoden, Gedanken oder Theorien voraussetzt. Aus seiner Sicht lässt sich jedoch das <em>Maschinenparadigma</em> der modernen Schulmedizin nur mit sehr wenigen komplementärmedizinischen Modellen verbinden. Die seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Descartes" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Descartes</a> in der Medizin übliche Betrachtung des menschlichen Körpers als (Bio-) Maschine hat uns laut Walach wertvolle Einsichten über die Funktionsweise des Körpers vermittelt. Sie war jedoch zur Behandlung von Störungen nur begrenzt erfolgreich: <span style="color: #333399;"><em>„Zweifelsohne ist es sehr erfolgreich in der Akutversorgung, in der Notfallmedizin, Chirurgie und Hygiene. In anderen Bereichen, vor allem wenn es um chronisch funktionelle Störungen oder chronisch degenerative Erkrankungen geht, beeindruckt mich der sogenannte „medizinische Fortschritt“ nicht im Geringsten. Da könnte vermutlich die konventionelle Medizin mehr von den traditionellen Medizinsystemen lernen als umgekehrt.“</em></span></p>
<p><strong>Prof. Harald Walach</strong> reibt sich nun an der Idee der „Integrativen Medizin“, aus der <em>Komplementärmedizin</em> Methoden zu übernehmen, ohne gleichzeitig das Denksystem (Paradigma) der konventionellen Medizin anzurühren und in Frage zu stellen. Genau darum geht es ihm in seiner Kritik. Und genau dies macht seiner Meinung nach keinen Sinn, weil CAM (Complementary and Alternative Medicine) viel mehr als nur eine therapeutische Methode ist. Hinter dem Begriff CAM verbirgt sich ein ganzheitlich orientiertes Paradigma, welches mit der konventionellen Medizin in weiten Teilen nicht kompatibel ist und sich somit auch nicht integrieren lässt. <span style="color: #333399;"><em>„Die gesellschaftlich-wissenschaftliche Funktion der Komplementärmedizin ist hingegen genau diejenige, immer das je Andere, und auch das noch ganz Andere der konventionellen Medizin zu sein. Nur so übt sie jenen Druck aus, der die vorherrschenden Konzepte zur Reflexion und die gängige Praxis zur Revision drängt.“</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</em></span></p>
<h2>Walachs Fazit:</h2>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Der Integrative Ansatz lullt uns ein wie die Mischung aus Glühwein, Plätzchen und </em></span><span style="color: #333399;"><em>„</em></span><span style="color: #333399;"><em>Stille Nacht</em></span><span style="color: #333399;"><em>“</em></span><span style="color: #333399;"><em> auf dem Weihnachtsmarkt. Die Welt scheint heil, das Christkind ist gut, die Familie ist lieb, der Weihnachtsmann fliegt auf einem Schlitten durch die Nacht und bringt Geschenke, und bei all der Idylle übersehen wir die Unbehausten, die in dunklen Hauseingängen frieren. Die Welt der Integrativen Medizin, so scheint mir, ist nicht eine bessere, sondern eine illusorisch bessere Welt. Denn sie hat sich genau desjenigen enthoben, das uns ein Stachel ist, besser zu verstehen, besser zu handeln, überhaupt besser zu werden: des ganz Anderen.“</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9380" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');"><strong>Coup: Prof. Dr. Dr. Harald Walach übernimmt Professur an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ArtikelNr=275827&amp;Ausgabe=253805&amp;ProduktNr=224242&amp;filename=275827.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">Editorial von Prof. Harald Walach (Forschende Komplementärmedizin 2010;17;4-6)</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=JournalHome&amp;ProduktNr=224242&amp;ContentOnly=false" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">Journal <em>Forschende Komplementärmedizin</em></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.euv-frankfurt-o.de/de/forschung/institut/institut_intrag/index.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.euv-frankfurt-o.de');">Institut für transkulturelle Gesundheits- wissenschaften (IntraG) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2><strong>Das könnte Sie auch interessieren:</strong></h2>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=10937" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.psychophysik.com');"><strong>EbM-Experte Jürgen Windeler: die hellen und dunklen Seiten des neuen IQWiG-Chefs</strong></a></p>
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		<title>Motivation: Wie bringt man Menschen dazu, Treppenstufen statt die Rolltreppe zu nehmen?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:17:37 +0000</pubDate>
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(gefunden bei Thomas Plink, Physiotherapeut und Blogger)

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Roland Kopp-Wichmann antwortet auf die Frage:
Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern?
Die Krankenkassen versuchen das durch warnende Appelle oder das Aufzeigen von gesundheitlichen Folgeschäden. Das ist das alte Modell. Volkswagen hat einen Wettbewerb daraus gemacht und das ist eines der Ergebnisse: Durch diese Piano-Treppe brachte man 66 [...]]]></description>
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<p><strong></strong><em>(gefunden bei <a href="http://thomasplink.posterous.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/thomasplink.posterous.com');">Thomas Plink</a>, Physiotherapeut und Blogger)</em><br />
<span id="more-1329"></span><br />
<em><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</em></p>
<p>Roland Kopp-Wichmann antwortet auf die Frage:</p>
<h3><span style="color: #000000;">Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern?</span></h3>
<p>Die Krankenkassen versuchen das durch warnende Appelle oder das Aufzeigen von gesundheitlichen Folgeschäden. Das ist das alte Modell. Volkswagen hat einen Wettbewerb daraus gemacht und das ist eines der Ergebnisse: Durch diese Piano-Treppe brachte man 66 Prozent der Passanten dazu , in einer U-Bahn-Station die Stufen statt der Rolltreppe zu benutzen. Natürlich nicht alle. Schön zu sehen, wie &#8230;</p>
<p><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2361/wie-bringt-man-menschen-dazu-ihr-verhalten-zu-andern" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.persoenlichkeits-blog.de');">Fortsetzung im Weblog von Roland Kopp-Wichmann &#8230;</a></strong></p>
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