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Leseprobe: „Lehrbuch Integrative Schmerztherapie“ von Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker

Von Imke Plischko | 17.Oktober 2011


Der Haug-Verlag veröffentlichte soeben ein neues Fachbuch, welches zum neuen Standardwerk der Schmerztherapie werden könnte. Das „Lehrbuch Integrative Schmerztherapie“von Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker ist aus mehreren Gründen lesenswert und einzigartig: 1. Es kommen neben wichtigen Vertretern der konventionellen Therapieverfahren und Hochschuldisziplinen auch die Vertreter komplementärer Verfahren zu Wort. 2. Das Buch veröffentlicht – wann immer möglich – wissenschaftlich gesicherter Daten. 3. Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar Peuker haben bewusst auch andere, erfahrungsmedizinisch begründete therapeutische Sichtweisen und Empfehlungen zugelassen. In Hinblick auf den letzten Punkt schreiben sie in ihrem Vorwort: „Ob die Wirkung einzelner Verfahren als unspezifisch angesehen werden muss, ist im Einzelfall (noch) ungeklärt, für die Wirksamkeit häufig aber auch unerheblich.“ Entscheidend ist, was Patienten nützt. Nicht berücksichtigt werden esotere und in erster Linie wirtschaftlich motivierte Therapieverfahren, „deren scheinbare Erfolge allein auf der Verzweiflung der chronisch schmerzgeplagten Patienten beruhen.“

Verlagsinformation:

Dieses umfassende Lehrbuch führt Sie in die Grundlagen und Prinzipien der Schmerztherapie ein und stellt Ihnen die Kombination von konventionellen mit anerkannten integrativen Verfahren vor. So lernen Sie, Schmerzen in ihrer individuellen Ausprägung mit Hilfe eines interdisziplinären Therapieansatzes zu behandeln.

Schmerztherapie auf dem aktuellsten Stand mit den neuesten Erkenntnissen der Grundlagenforschung!
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Leseproben:

Vorwort von Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker:
„Schmerzen sind die am häufigsten geklagten Beschwerden in der allgemeinen Praxis. Gerade wegen der Komplexität chronischer Schmerzen ist die erweiterte Anamnese von besonderer Bedeutung: Schmerz ist ein individuelles, subjektives Erleben, bei dem – neben möglichen organischen Schädigungen – Emotionen, psychosoziale, kulturelle und genetische Faktoren die Intensität der Wahrnehmung und die Schmerzverarbeitung beeinflussen. Chronischer Schmerz ist damit kein lineares, auf Ursache und Wirkung beruhendes Prinzip …“
Leseprobe Vorwort (Seite VI)

Kapitel „27 Abdominelle Schmerzen“ von A. Gottschalk:
„Die Organe im Bauch- und Beckenbereich können Schmerzen unterschiedlichen Charakters und unterschiedlicher Intensität hervorrufen. Bauch und Becken sind jedoch auch bevorzugte Schmerzausstrahlungsbereiche für andere Organe. Häufig sind Bauchschmerzen harmlos, bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankungen muss jedoch die ausführliche Abklärung erfolgen …“
Leseprobe „27 Abdominelle Schmerzen“ (Seiten 527 bis 538)

Inhaltsverzeichnis mit den Themenbereichen:
Grundlagen, Verfahren und Techniken, Integrative Behandlungskonzepte und Fallbeispiele.
Leseprobe „Inhaltsverzeichnis“ (Seiten VII bis XIV)
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Pressemeldung:

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Erstes Lehrbuch zur integrativen Schmerztherapie

Schmerzen individuell behandeln

Stuttgart, September 2011 – Laut einem Dossier der Deutschen Schmerzliga aus dem Jahr 2010 leiden in Deutschland zwischen 12 und 15 Millionen Menschen an länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen. Etwa ein Viertel davon sind dadurch stark beeinträchtigt. Welche Behandlungsmöglichkeiten die Schmerztherapie Ärzten und damit den Patienten aktuell bietet, darüber informiert das „Lehrbuch Integrative Schmerztherapie“ (Haug Verlag, Stuttgart. 2011). Erstmals werden hier konventionelle und komplementäre Verfahren in einem Buch vorgestellt.

Die medikamentöse Schmerzbehandlung führt nicht immer zum gewünschten Erfolg. Zudem riskieren Patienten, die regelmäßig Schmerzmittel einnehmen, weitere gesundheitliche Schäden wie beispielsweise Magen- und Darmgeschwüre. Deshalb suchen Patienten und Ärzte vermehrt nach alternativen Behandlungskonzepten. Die Schmerztherapie bietet ihnen inzwischen ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten: Neben bewegungstherapeutischen Maßnahmen oder physikalischen Verfahren wie Elektro- und Thermotherapie, können Akupunktur und Osteopathie Schmerzen lindern. Darüber hinaus helfen die Triggerpunkttherapie oder homöopathische Mittel den Betroffenen. Auch psychotherapeutische Maßnahmen, wie Entspannungstechniken spielen eine immer größere Rolle.

Was welchem Patienten hilft, hängt dabei vom Krankheitsbild und dem Schmerzempfinden des jeweiligen Patienten ab. Das „Lehrbuch Integrative Schmerztherapie“ hilft Ärzten in Klinik und Praxis die passenden Maßnahmen für ihre Patienten zusammenzustellen. Neben den Grundlagen der Schmerztherapie werden die einzelnen Verfahren beschrieben. Der ausführliche Therapieteil zeigt effektive Behandlungsstrategien für alle wichtigen Schmerzsyndrome. Dazu gehören Kopf- und Zahnschmerzen genauso wie die Schmerztherapie im Rahmen der Palliativmedizin.

„Unser integrativer Ansatz soll dem Wohle der uns anvertrauten Patienten dienen“, erklären die Herausgeber Lorenz Fischer und Elmar T. Peuker. Insbesondere eine bessere Zusammenarbeit der einzelnen Fachdisziplinen käme den Patienten zugute. „Mit dem Buch möchten wir, die Informationsdefizite zwischen den mit Diagnose und Therapie betrauten Disziplinen abbauen sowie ein übergreifendes schmerztherapeutisches Verständnis im Sinne eines Behandlungsteams fördern“, erklären die Experten.
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Über die Herausgeber:

Prof. Dr. med. Lorenz Fischer ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis in Bern und seit 2002 Dozent für Neuraltherapie an der dortigen Universität. Seit vielen Jahren hält er Vorträge und Kurse auf dem Gebiet der Neuraltherapie in Europa, den USA und Süd- und Mittelamerika und trägt viele Forschungsprojekte in diesem Bereich mit.

Dr. med. Elmar T. Peuker ist Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin sowie Anatomie. Er hat sich zudem in den Bereichen Akupunktur, Chirotherapie, Naturheilverfahren und Spezielle Schmerztherapie weitergebildet. Der diplomierte Gesundheitsökonom hat u.a. einen Lehrauftrag für Akupunktur und Naturheilverfahren an der Universität Münster. Dort ist er darüber hinaus in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig.
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