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Projekt CAMbrella: TU München vernetzt komplementärmedizinische Forschung in Europa. 1,5 Mio. Euro EU-Fördermittel.

Von Neuraltherapie.Blog | 24.November 2009

Das Zentrum für naturheilkundliche Forschung am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) hat den Zuschlag für das europäische Projekt CAMbrella erhalten. Das mit 1,5 Mio. Euro von der EU geförderte dreijährige Projekt betreibt selbst keine eigene Forschung. Es soll vielmehr ein Netzwerk verschiedener europäischer Forschungseinrichtungen im Bereich der Komplementärmedizin aufbauen und die internationale Kooperation fördern.



»CAMbrella wird einen erheblichen Beitrag leisten, dem Defizit bei der Forschungsförderung in diesem Bereich der Medizin entgegenzuwirken. Denn seit 1996 gab es dafür in Deutschland keine öffentlichen Forschungsgelder mehr«, teilten Projektleiter Dr. Wolfgang Weidenhammer, Mitarbeiter des Zentrums für naturheilkundliche Forschung und PD Dr. Dieter Melchart, Leiter des Zentrums, in einer Pressemeldung der TU München mit. Im Rahmen von CAMbrella werden sich verschiedene Arbeitsgruppen u.a. mit der Terminologie, den rechtlichen Voraussetzungen für die Anwendung naturheilkundlicher Verfahren, mit den Bedürfnissen seitens der Patienten, mit dem Stellenwert dieser Verfahren im Versorgungssystem sowie mit forschungsmethodischen Fragen befassen. Auf diese Weise soll eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Komplementärmedizin in Europa vorgenommen werden, die als Ausgangspunkt für zukünftige Forschungsaktivitäten dienen soll. Hierzu wird CAMbrella am Ende eine Empfehlungsliste erarbeiten.

Nachtrag 01.12.2012:
Über die Abschlusspräsentation des Projekts CAMbrella am 29.11.2012 in Brüssel informiert CAM Media.Watch:

Komplementär- und Alternativmedizin (CAM) spielt eine wichtige Rolle in Europas Gesundheitswesen – aber es gibt zu wenig gesichertes Wissen.

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CAMbrella-Teilnehmer:

Eine Liste aller Teilnehmer des Projektes CAMbrella finden Sie auf der Webseite http://cambrella.eu/pa.html, die von Dr. Bettina Reiter gepflegt wird.

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Links zum Thema:

Pressemeldung der TU München: Komplementärmedizin wird europaweit vernetzt

H.Blog-Meldung: Neue Professur für Naturheilkunde und Komplementärmedizin an der TU München

Charité: CAMbrella – A pan-European research network for Complementary and Alternative Medicine (CAM)

Bioscience: EU grants nearly 1.5 million euros ($2.25 million) for complementary medicine research network

Salutedomani: Alternative medicine: EU grants nearly 1.5 million euros for complementary and a research network

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Themen: Neuraltherapie.Blog | 5 Kommentare »

5 Kommentare to “Projekt CAMbrella: TU München vernetzt komplementärmedizinische Forschung in Europa. 1,5 Mio. Euro EU-Fördermittel.”

  1. Neue Professur für Naturheilkunde und Komplementärmedizin an der TU München | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    24th.November 2009 um 12:24

    [...] Neuraltherapie.Blog: Projekt CAMbrella: TU München vernetzt komplementärmedizinische Forschung in … [...]

  2. Homöopathie und UK-Pharmalobbyismus. DZVhÄ-Chef Curt Kösters: „Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute!“ | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    31st.Januar 2010 um 14:29

    [...] wie z. B. The International Society for Complementary Medicine Research oder von Initiativen wie CAMbrella erhalten immer mehr komplementärmedizinische Therapieverfahren das Zertifikat „gemäß den [...]

  3. CAMbrella Newsletter Summer 2010 | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    18th.Juli 2010 um 11:13

    [...] Projekt CAMbrella: TU München vernetzt komplementärmedizinische Forschung in Europa. 1,5 Mio. Euro… [...]

  4. CAMbrella Newsletter Autumn 2010 | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    11th.Oktober 2010 um 17:41

    [...] Projekt CAMbrella: TU München vernetzt komplementärmedizinische Forschung in Europa. 1,5 Mio. Euro… [...]

  5. CAMbrella Newsletter Winter 2010 | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    20th.Dezember 2010 um 11:24

    [...] Projekt CAMbrella: TU München vernetzt komplementärmedizinische Forschung in Europa. 1,5 Mio. Euro… [...]

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